1. Milfy Way


    Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung

    ... mit einer einheitlichen Auslegware belegt. Und es duftete nach Kuchen. Jetzt merkte ich erst, was ich für einen Hunger hatte! Immerhin war ja mein Mittagessen ausgefallen. "Wir hatten gedacht, du hast bestimmt Hunger. Trinkst du Kaffee oder Tee?"
    
    "Kaffee", sagte ich.
    
    Meike führte mich ins Wohnzimmer. Hier wartete ein bereits gedeckter Tisch auf mich. Und eine Kuchenplatte mit Pfaumen-Streuselkuchen. Ihr Blick fiel auf mein an der Hüfte blutiges Oberteil. "Warte mal", sagte sie, verschwand in einen Raum, wohl das Schlafzimmer, und kam mit einem Oberteil wieder. "Hier, das müsste dir passen. Ist eh ausgemustert." Ich zog ungeniert mein Oberteil aus und mir das von ihr gereichte Oberteil über. Es passte gut, da es weit geschnitten war. Da Meike schlanker war als ich, wäre das sonst nicht gegangen. "Das war früher mein Zu-Hause-Wohlfühl-Schlabber-Oberteil", sagte sie grienend, und warf einen Blick auf Jakob, der meinen Aus - und Anziehvorgang beobachtet hatte. Ich hoffte, mein BH hatte ihm gefallen.
    
    "Habt ihr extra für mich Kuchen gekauft?", fragte ich.
    
    "Nee. Den backt Jakob immer selber. Er liebt das! Wir hatten noch was eingefroren und den haben wir jetzt schnell aufgetaut."
    
    "Und du? Backst du auch?"
    
    "Nee. Ich koche gerne." Meinen fragenden Gesichtsausdruck deutete sie wohl richtig. "Nachher auch. Ich hab schon was vorbereitet."
    
    "WOW. Was für ein Service!"
    
    "Sandra, nach diesem Tag hast du dir das verdient! Dazu sind Freunde doch da! Und jetzt greif ...
    ... zu!" Wir setzten uns und schaufelten uns alle ein Kuchenstück auf den Teller. Als ich mit dem ersten Kuchenstück fertig war, hatten die beiden ihr Stück erst zur Hälfte geschafft. "Na, war wohl nötig?", griente Meike, und tat mir noch ein weiteres Stück drauf. Nach dem ich auch das aufgegessen hatte, war mein Hunger noch nicht befriedigt, tat aber so, als wäre ich satt, und lobte gleich die Backkünste von Jakob.
    
    "Ihr hattet aber heute echt ein schlechtes Timing. Mit etwas Pech hätte euch der Einbrecher auch überrascht, oder ihr ihn."
    
    "Na dann war das Timing doch gut, weil wir zu spät waren. Meike hatte sich entschlossen, die Hose doch noch mal anzuprobieren, bevor wir sie gekauft hatten. Sonst wären wir eher da gewesen", sagte Jakob.
    
    "Wir waren im Alstertal Zentrum zum Einkaufen. Und weil das in der Nähe liegt, dachten wir, dass wir mal schnell bei Uwe vorbeifahren. Samstag muss er ja nicht arbeiten und dass er nicht mehr lebt wussten wir ja nicht", sagte Meike.
    
    "Kennst du Uwe auch vom Studium?", fragte ich sie.
    
    "Nein, aber ich habe Uwe mit Jakob zusammen besucht, später. Da warst du gerade in Paris, sagte er."
    
    "Stimmt, da fahre ich ab und zu mal hin. Das ist ja sozusagen das Mekka für Modemacher."
    
    "Uwe sagte schon, dass du da so einen Laden hast und Mode entwirfst."
    
    "Genau. Das hab ich da ja auch studiert, in Münster, wo ich ihn kennengelernt hatte."
    
    Meike sagte: "Ja, die Geschichte hat er uns dann erzählt. Wie geht's dir denn jetzt so, nachdem er ...
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