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Milfy Way
Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung
... gestorben ist?" "Na wie schon! Er fehlt mir manchmal immer noch. Wisst ihr, er hatte mich betrogen, ist mit seiner Affäre getürmt, hat mich und seine Firma bestohlen. Trotzdem!" Ich konnte mal wieder nicht weitererzählen, da mir die Tränen kamen. "Entschuldigung!" "Sandra, du musst dich nicht entschuldigen!", brachte Jakob sich jetzt ins Gespäch ein. "Das hätte ich Uwe nie zugetraut, aber ich glaube dir!" Ich erzählte den beiden dann die ganze Geschichte, entschloss mich aber, meine Sache mit Julian nicht zu verschweigen, wohl aber die pikanten Sachen, die danach kamen. "Bestimmt habt ihr jetzt eine schlechte Meinung von mir", sagte ich abschließend. "Wieso? Wegen diesem Kollegen von Uwe? Mensch Sandra, da warst du doch in einer Ausnahmesituation! Das versteht doch jeder!", sagte Meike. "Da wusste ich doch aber noch gar nicht, dass er mit der abgehauen ist!" Ich wurde laut dabei. "Letzten Endes war es aber so gewesen. Somit kannst du dir auch verzeihen!" "Ich versuchs!" "Und Uwe hatte wirklich Drogen im Auto?" "Laut Polizei ja. Gesehen hab ich die nicht, aber wenn die es sagen!" "Kurios. Ich geh dann mal kochen, ja?" Ich nickte, und dann erzählte mir Jakob die Geschichte von ihm und Meike, wie sie sich kennengelernt hatten und was sie so machten. Er war freischaffender Grafikdesigner, und Meike leitete ein kleines Einkaufszentrum. Bis vor zwei Jahren wohnten und arbeiteten die beiden noch in Süddeutschland. Und ihre Wohnung war anders als ...
... gedacht keine Mietswohnung, sondern eine Eigentumswohnung. Dann brachte Meike das Essen, einen Auflauf, dazu einen schönen Salat mit Ruccola, Orangenstückchen und Granatapfelkernen. Es war genau das richtige um meinen Hunger zu stopfen. Und nach dem Abräumen schlugen die beiden vor, Spiele zu machen. Wir hatten eine Menge Spaß und ich konnte dabei den ganzen Müll vergessen, der wieder über mich gekommen war. Dann beschlossen wir zu schlafen. Jakob machte mir das Schlafsofa zurecht und Meike bezog es. Jakob ging dann ins Bad. "Jakob gefällt dir, oder?", fragte Meike. "Er ist ein guter Mann, glaub ich." Meike schaute mich mit einem Blick an der mir sagte, dass sie bemerkt hatte, dass ich die Intension hinter ihrer Frage absichtlich übergangen hatte, setzte mir noch einen Kuss auf die Wange und verschwand dann auch ins Bad, aus dem Jakob später zuerst heraus kam und mit einem Gute-Nacht-Gruß ins Schlafzimmer der beiden verschwand. Wenig später folgte Meike ihm nach. Ich legte mich dann auch schlafen. Aber wie zu erwarten, kam ich nicht in den Schlaf. Alle heute passierten Sache wirbelten in meinem Gehirn umher wie ein außer Kontrolle geratenes Karussell. Der Einbruch, die Bedrohung und Fesselung, mein blöder Verteidigungsversuch mit dieser Mafia-Behauptung, mein geglückter Gegenangriff, der blinde Mann, die Polizei, der unfreundliche Spurensicherer, und ein unerwartetes Treffen mit Uwes alten Studienkollegen, das alles ging mir im Kopf herum. Völlig rätselhaft war mir das ...