1. Milfy Way


    Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung

    ... der bestellten neuen Scheibe und bauten sie ein. Und ich bekam Besuch vom Sicherheitsberater. Meine Fenster und Türen waren soweit ausreichend, aber ich sollte alles zusätzlich mit einer Einbruchmeldeanlage absichern. Zwei Wochen später war alles erledigt und ich fühlte mich nun wieder relativ sicher in meinem Haus. Weiteren 'Besuch' hatte ich zum Glück keinen bekommen.
    
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    Teil 31: Blind Date
    
    Einige Tage später klingelte das Telefon. Ich meldete mich mit: "Hier Gard-Haarstudio!" Seit diese Umfrage-Werbe-und Schockanrufe unerträglich oft kamen, hatte ich mir angewöhnt nicht mehr meinen Namen zu nennen.
    
    "Hier ist Hannes Biermann und ich habe immer noch kein Bier, und Haargel auch nicht."
    
    "Ach sie sind das!"
    
    "Das klingt jetzt aber nicht freundlich. Letztens waren sie netter."
    
    "Das klingt nur so. In Wahrheit würde ich gerne ein Blind Date mit ihnen haben wollen. Ich lade sie ein!"
    
    "Tatsächlich?" Diese Antwort klang ein wenig blasiert, und ich hoffte, sie war nicht so gemeint.
    
    "Gut gekontert. Also, möchten sie nun, oder lieber nicht?"
    
    "Liebend gerne. Im Pasta und More, morgen, 19 Uhr?"
    
    "Wo ist das denn? Warten sie, ich schau mal nach. In Eppendorf also?"
    
    "Genau. Also, sagen sie zu?"
    
    "Aber sicher doch. Bis dann, Hannes Biermann."
    
    "Hannes reicht, Sandra. Ich freue mich." Er legte auf. Ich atmete tief durch. Ich war tatsächlich neugierig auf ihn. Auf sein Leben als Blinder, wie er seine täglichen ...
    ... Herausforderungen meistert, ob er eine Freundin hat. Aber die letzte Frage kam eher von ihr. Sie hatte schon wieder zu kribbeln angefangen. Er hatte ihr also auch gefallen, damals. Vor dem Abend machte ich mich nicht besonders chic, nur wenig, ich wusste ja dass er mich nicht sehen konnte, aber zumindest so dass ich normal ausgehfähig war. Ich kam dann sogar fünf Minuten zu früh an, was bei mir ja selten vorkam. Ich ärgerte mich, dass wir nicht abgesprochen hatten ob wir draußen aufeinander warten sollen oder im Lokal. Ich spähte durch die Scheibe und sah ihn da schon sitzen. Also ging ich rein und zu ihm hin. Ich hatte noch kein Wort zu ihm gesagt, da sprach er: "Hallo Sandra".
    
    "Oh ... woher weißt du denn, dass ich es bin?" Ich war ganz erstaunt.
    
    "War ja nicht schwer. Ich bin blind, aber nicht taub. Es war dein typischer Gang und ich glaube du hast auch die Schuhe an die du letztens getragen hattest. Die Schuhe der Kellnerin klingen anders und die vom Kellner erst recht."
    
    "WOW, phänomenal. Ich bin beeindruckt." Ich setzte mich hin.
    
    "Schön. Es passiert selten, dass ich eine Frau beeindrucken kann. Jedenfalls keine normale."
    
    Ich lachte auf, war amüsiert. "Gibt's denn unormale?"
    
    "Ja, Studentinnen. Manche von denen sind noch grün hinter den Ohren, ein wenig naiv, und impulsiv sind die meisten auch."
    
    "Das erinnert mich irgendwie an meine eigene Vergangenheit."
    
    "Was hast du denn studiert?"
    
    "Modedesign. Und dann das Leben."
    
    "Und, bist du weiter ...
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