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Milfy Way
Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung
... überrascht, als ich es ihm gesagt hatte." "Und haben sie keine Ahnung, warum er das gesucht hatte?" "Nicht die geringste. Er wirkte eher wie ein kleiner Ganove. Ich denke, der wird einen Auftraggeber gehabt haben. Aber wer und warum: keine Ahnung!" Ich kam damit ihrer Frage zuvor. Wieder tippte sie alles ein. "Warum fragen sie ihn denn nicht? Ich denke sie haben ihn?" "Er schweigt", sagte sie. Dann reichte sie mir ein Foto rüber. "Schon mal gesehen?" Ich schaute mir das Foto an. Ein Mann mit braunen, unmodischen Haaren. Seine Augen waren geschlossen und im Gesicht hate er allerhand Hämatome. "Kenn ich nicht", sagte ich. Wer ist das denn? Ist der tot?" "Das ist er. Pjotr Sikowski. Den Namen schon mal gehört?" "Nee, nie." "Dachte ich mir auch. Ist für uns kein Unbekannter. Diebstähle, Körperverletzung, ein Raubüberfall. Wurde mit Haftbefehl gesucht. Und ja, er ist tot. Er ist bei der Flucht vor der Polizei vor einen Bus gelaufen und wurde angefahren. Heute Nacht ist er im Krankenhaus verstorben." "Au weia!" "Sie hatten da echt Glück gehabt! Das Projektil hätte auch ganz woanders hin gehen können!" Sie hob ein durchsichtiges Plastiktütchen hoch, in der ein Projektil zu sehen war. "Stak im Hauswirtschaftsraum in der hinteren Wand." Ich musste kurz schlucken, fing mich aber wieder. Mit einer ein wenig belegt klingenden Stimme antwortete ich: "Ich hatte aber gewonnen! Es ging um: er oder ich!" "Glückwunsch." Sie reichte mir einen Zettel rüber. ...
... "Kennen sie diese Telefonnummer?" Ich schaute drauf. Aber sie kam mir nicht bekannt vor. "Nee, sagt mir nichts." "Die hatte er zwischen der Flucht und seinem Unfall angerufen und drei Minuten mit jemanden telefoniert. Offenbar sein Auftraggeber. Ist ein unregistriertes Prepaidhandy." "Wie gesagt, ich kenne die nicht." "Gut. Sie sollten mal über Einbruchsschutz nachdenken. Könnte ja sein, dass da wieder einer kommt." "Mach ich. Haben sie da wen?" "Hille ist gut. Auch Brauchert. Das sind Sicherheitsberater. Beide stehen im Branchenbuch." "Okay. Sind wir jetzt durch?" Sie reichte mir meinen Schlüssel rüber. "Sind wir. Viel Erfolg beim Aufräumen." "Danke, bis dann, oder besser, eher nicht." Sie lächelte mich an. "Sie glauben gar nicht, wie oft wir das hören." Ich sagte dazu nichts weiter, griente nur, und verließ das Gebäude. Zu Hause angekommen merkte ich, wie fertig ich doch war. Aber nützte ja nichts. Ich fing im Schlafzimmer an, ging dann weiter zum Bad, arbeitete mich dann bis zur Küche durch, dann war es auch schon Abend. Ich warf mich ohne Fernseh zu schauen ins Bett und schlief augenblicklich ein. Erst drei Tage später sah meine Wohnung wieder wohnlich aus. Einiges war auch zu Bruch gegangen, einige Teile Porzellan aus dem von meinen Eltern geerbten guten Essservice. Die müsste ich noch später versuchen, gebraucht zu kaufen. Den Schaden hatte ich meiner Versicherung gemeldet und just als ich mit Aufräumen fertig war kamen auch schon die Glaser mit ...