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Milfy Way
Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung
... als du denkst. Gib mir mal deine Hand." Ich reichte sie ihm hin. Wieder ergriff er diese mit fast traumwandlerischer Sicherheit. Ein Kribbeln ging durch meinen Körper. "Siehst du, die Teilchen, also Atomkerne und Elektronen in deiner und meiner Hand haben zusammen mit der elektromagnetischen Kraft dafür gesorgt, dass sich unsere Hände nicht durchdringen und weiterhin alleinig uns gehören. Im Alltag muss man so etwas gar nicht wissen. Weder heute, noch vor Jahrmillionen Jahren. Aber die Neugier treibt uns trotzdem an. Immer weiter. Auch du hast sicherlich Neugier, aber eine andere." Ja, da hatte er recht. Ich war neugierig darauf, zu erfahren wie ich mit ihm schlafen könnte. Würde ich es schaffen? Das konnte ich ihn natürlich nicht so brühwarm fragen, und musste es langsam angehen lassen. "Stimmt, ich frage mich immer noch, was dieser Typ bei mir im Haus gesucht hat." Leider kam jetzt die Kellnerin mit unserem Essen und unterbrach das Gespräch. Wir fingen erst mal an, ehe das Essen kalt wird. Ich beobachtete ihn. Er musste nur kurz tasten, wo der Teller ist, dann aß er sein Essen sehr geschickt. Fast so wie ich. Zwischendurch sagte ich immer wieder in kurzen Sätzen Teile meiner Geschichte. "Und dann kam also die Kripo und hat mich verhört, weil die dachten dass ich was mit diesem Fentanyl zu tun habe. Ich hatte aber keine Ahnung. Meine Anwältin hat mich dann befreit, und dann haben die später bei mir eine Hausdurchsuchung gemacht. Gefunden haben die nichts von Belang. ...
... Später haben die sich dann sogar zu der Behauptung versteigert, ich hatte diesen Unfall ausgelöst. Aber zum Glück gab es Zeugen. Er war wohl einfach verliebt und deshalb unaufmerksam." "Es tut mir trotzdem leid für dich. Das war sicher alles nicht einfach für dich, das zu verdauen. Das heißt aber, der Einbrecher konnte keinen Datenträger mehr finden, weil die Polizei auch nichts gefunden hat." "Ja, vermutlich. Oder mein Mann Uwe hat ihn gut versteckt. Aber er war ja viele Wochen vorher schon nicht mehr im Haus." "Das wird dann wohl ein Räsel bleiben. Sozusagen deine dunkle Materie. Und vielleicht gibt es diesen Datenträger ja nicht. Jedenfalls nicht in deinem Haus. Der Typ wollte dich wohl gar nicht angreifen. Du hast ihn schlicht überrascht. Das kommt immer wieder mal vor. Du hast ihn nicht angegriffen, oder?" "Nee, der hat mir ja eine Pistole vor die Nase gehalten. Angegriffen hatte ich ihn erst am Schluss, als ich ihn überraschen konnte. Und dann ist er ja getürmt." "Und über mich drüber ..." "Ist denn bei dir alles verheilt?" Er lachte. "Willst du nachsehen? Ich weiß es nicht, kann ja nichts sehen." "Keine schlechte Idee", sagte ich. Er sagte dazu nichts. "Bist du jetzt sauer?" "Nein. Ich kann damit nur nicht umgehen." "Ich glaube, du hast es schon verstanden!" Er, der bisher so souveräne Mann, wurde auf ein mal ängstlich. Nur ein wenig, aber ich spürte es. "Hast du Angst vor deiner Frau?" Einen Ring hatte ich zwar nicht gesehen, aber könnte ja ...