1. Milfy Way


    Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung

    ... sein.
    
    "Ich hab keine ... ich war nie verheiratet. Ich hatte damals eine Freundin, die auch bei mir blieb, als es begonnen hatte. Aber ich war bescheuert und habe sie dann später rausgeekelt. Dabei hatte sie fest zu mir gestanden. Ich war ein Idiot!"
    
    Er zeigte jetzt spürbare Emotionen, auch in der Mimik. "Mit 16 fing es an, dass ich immer schlechter sah. Mit 25 war es dann ganz vorbei. Ich war später bei einem Psychologen, der sagte mir, dass so etwas bei Behinderten ganz oft passiert. Also das Beenden der Beziehung von der Seite des Behinderten aus." Auf ein mal flossen bei ihm ein paar Tränen, und er fing an zu schluchzen, aber nach kurzer Zeit hatte er sich wieder gefangen. Oder war ich es? Ich hatte meine Hände auf seine Hände gelegt, und er zog seine Hände nicht weg.
    
    "Siehst du sie denn immer noch?" Ich zog meine Hände von ihm weg und schlug sie mir vor den Mund. "Entschuldigung, das war ganz blöd von mir!"
    
    "Ich sehe sie noch oft vor mir. So, wie sie damals war, als ich sie noch sehen konnte. Und nein, ich habe sie schon ewig nicht mehr getroffen oder gesprochen. Sicher ist sie heute verheiratet, hat Kinder."
    
    "Das tut mir leid. Gehen wir jetzt zu dir, oder zu mir?"
    
    "Du willst das wirklich, oder?"
    
    "Ich spiele nicht. Also?"
    
    "Mein Hotel ist gleich hier nebenan."
    
    "Klingt wie eine Einladung." Ich winkte die Kellnerin heran, bezahlte mit dem üblichen Trinkgeld, sagte: "So Hannes, wir können." Er stand auf. Ich half ihm dabei, den Ausgang zu finden, ...
    ... er wendete sich nach rechts, und waren tatsächlich fünfzig Meter weiter am Eingang eines Hotels angekommen, gingen rein, dann in einen Gang im Erdgeschoss lang, dann blieb er vor einer Zimmertür stehen, zog eine Karte aus der Hosentasche, hielt sie vor das Türschloss, und wir waren drin. "Wie schaffst du das denn, so zielsicher die richtige Tür zu treffen?"
    
    "Ich habe die Schritte gezählt. Ich hatte lange genug Zeit, um mich an meinen jetzigen Zustand zu gewöhnen." Weder ich noch er machten Licht. Von draußen warfen einige Straßenlaternen ein fahles schummeriges Licht hinein, das reichte mir zur Orientierung. Wir gingen die paar Schritte ins Zimmer rein. Dann zögerte er. Ich legte mich aber gleich auf das Bett.
    
    "Hier bin ich!", sagte ich. "Hattest du seit dem nie mehr eine Frau?"
    
    "Doch, aber die letzte ist schon länger her. Eine Frau aus einem Institut." Er erriet wohl meine Frage. "Nein, keine Studentin."
    
    "Mit der könnte ich mich sowieso nicht messen", antwortete ich.
    
    "Darf ich das überprüfen? Ich will dein Gesicht abtasten."
    
    Du darfst auch noch viel mehr abtasten, dachte ich. "Du darfst gerne bei meinem Gesicht anfangen." Endlich gab er seine unbequeme, stehende Position auf und legte sich neben mich auf das Bett, auf die Seite. Es sah fast so aus, als würde er mich ansehen, aber ich wusste ja, das konnte er nicht. Dann ging seine Hand auf die Suche, fand meinen Hals, und tastete dann weiter über mein Gesicht, ganz langsam, ganz zärtlich. Ich schloss meine ...
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