1. Milfy Way


    Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung

    ... mit einer Kerze verwöhne, hatte ich schon nach kurzer Zeit verworfen. Das hätte vielleicht seine Gedanken zu sehr abgelenkt. Dafür wäre ein anderes mal noch Zeit. Wir verabredeten uns wieder für den Folgetag. Da erschien er aber nicht. Ich schickte gleich drei SMS, aber er reagierte nicht. War er schon auf dem Rückweg? Den wollte er doch erst Samstag früh antreten! Anzurufen traute ich mich nicht. Er könnte ja in einem Meeting sein. Manchmal gingen die bis in die Nacht. Am späten Abend war er aber immer noch nicht da, und trotz aller Sorgen legte ich mich schlafen.
    
    Dann war das Wochenende heran. Weiterhin keine Reaktion von ihm. Ich wusste, dass am Wochenende eigentlich keine geschäftlichen Aktivitäten stattfanden, aber hier könnte es ja anders sein. Wieder schickte ich eine SMS los, keine Reaktion. Und ich rief endlich an. Sofort Mobilbox. So langsam machte ich mir erste Sorgen. Nun, am Samstag war ja viel zu tun, einkaufen, Wäsche waschen, das hielt die Sorgen ein wenig fern. Trotzdem schickte ich immer wieder SMS oder rief an. Alle mit dem selben Ergebnis: nichts. Am Sonntag schlug es voll durch, denn es gab immer noch keine Reaktion und telefonisch war Uwe weiterhin unerreichbar. Gegen Mittag hielt ich es nicht mehr aus. Bei der Haustelefonnummer von Piere ging nur die Sprachbox ran. Ich fuhr zum Haus von Piere und Evelyn. Es schien aber keiner da zu sein. Ich fuhr zur Firma, die war verschlossen und noch nicht einmal ein Wachmann da. Mir reichte es! Ich ging zur ...
    ... Polizei, wollte eine Vermisstenanzeige machen. Ich erklärte die Sache, aber sie beschwichtigten mich. Ich sollte es Montag in Uwes Firma versuchen. Immerhin fragten sie in den hiesigen Krankenhäusern an, aber da war kein passender eingeliefert. Beruhigen tat mich das nicht. In der Nacht wälzte ich mich nahezu schlaflos hin und her.
    
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    Teil5: Der Hilti-Walzer und die Ereigniswalze
    
    Und dann kam er, der Montag. Es ging schon frühmorgens los. Ich hatte das Gefühl, nicht geschlafen zu haben, aber trotzdem wachte ich aus einem Traum auf. Ich hatte schon beim Aufstehen leichte Kopfschmerzen. Und draußen spielten ein Bohrhammer, ein auch ziemlich lauter markenfremder Industriestaubsauger, und eine Kreissäge den Hilti-Walzer in Baumaschinen-Moll, Tempo schnelles Stakkato und Lautstärke unerträglich laut. Es wäre eine Wonne gewesen, danach tanzen zu dürfen. Und dann das Lied vom Tod zu spielen und mit einen Vorschlaghammer die Instrumente der Spieler zu zertrümmern. Leider hatte ich den nicht. Ich quälte mir ein kleines Frühstück hinein, setzte mich ins Auto und fuhr zur Firma von Uwe. MattsInvest hieß diese, aber soviel ich von Uwe wusste, war die Firma viel breiter aufgestellt und Investitionen vor allem im Baubereich waren nur ein Teil des Geschäftsfeldes. Ich ging zum Tresen und wollte zu Uwe. "Sorry, der Herr Neuhaus ist nicht im Haus", wurde mir mitgeteilt.
    
    "Dann möchte ich bitte zu Piere. Zu Herrn Weißgerber."
    
    "Herr Weißgerber ...
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