1. Milfy Way


    Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung

    ... größten Alkoholrausch. Ich winkte nach dem Kellner und bezahlte dann. Wollte ich tatsächlich zu ihm mitgehen? Ich spürte, ich war tatsächlich ein wenig neugierig darauf. Wie er so lebte, wie er sich in seiner Wohnung gibt. Hier war er zurückhaltend gewesen. Würde er dort zum Draufgänger werden? Dann würde ich sofort gehen. 'Julian, Arbeitskollege von Uwe', schrieb ich per SMS an den angeheirateten Mann meiner verstorbenen Tante, den ich gelegentlich mal besuchte. Mit SMS stand er auf Kriegsfuß, die würde er eh nicht lesen, aber die Polizei, wenn mir was passieren würde. Dann gingen wir los und ich tatsächlich mit ihm mit. Würde ich dort endlich weitere Details über die Sache mit Uwe erfahren? Während des Weges, der wirklich nur ein paar Minuten dauerte, erzählte mir Julian, wie er zu seiner Wohnung gekommen war. Und er nahm nicht meine Hand. Und er versuchte auch nicht, mich zu küssen. Gott sei Dank. Schade, sagte das haarige Biest da unten. Es entwickelte ein Eigenleben, welches ich ihm nicht zugestehen wollte. Konnte. Am liebsten sollte ich jetzt abhauen, aber ich tat es nicht. Und so blieb er vor seinem Hauseingang stehen, schaute mich verschwörerisch an, öffnete, und zog mich rein.
    
    Dann zog er mich mit sich, er ungeduldig, ich kichernd, und auf jeder Zwischenetage blieben wir stehen und knutschten. Natürlich taten wir das nicht, aber ein Teil von mir stellte sich das vor, während ich ganz brav hinter ihm die Treppe hoch ging. Vierter Stock. Schade. Da hätte man echt ...
    ... viel küssen können. Und dann öffnete er sein Reich. Ich ging brav und neugierig hinterher. Es roch hier gut, nicht muffig. Ich bildete mir ein, dass man sogar ein wenig Parfüm riechen konnte. War es Raumduft? Oder die Reste seines Parfüms von heute früh? Er dirigierte mich zu seiner Couch. "Nimm Platz", sagte er. "Ich hole mal Nachschub. Wein, Cognac, Eierlikör, oder mit was soll ich dich versorgen?"
    
    "Mit Cognac. Hast du welchen? Trinkst du den auch?"
    
    "Ja, ich auch. Gute Wahl." Er lächelte, ging zu einem Schrank, und holte eine Flasche heraus, aus einem anderen zwei Gläser, schenkte ein. Wir stießen an und tranken einen Schluck. Er stieg mir sofort in den Kopf. "Danke nochmal für die Einladung", sagte er.
    
    "Ach, bestimmt bekommst du öfters eine Einladung. Siehst doch gut aus!" Das war wirklich ungelogen. Mir gefiel er jedenfalls.
    
    Er lächelte. "Im Märchen wäre das so. In der Realität ist das anders. Da muss ich die Frauen einladen, und bei der Einladung und dem Essen bleibt's dann meistens."
    
    "Na, und? Gibt's da keine Ausnahmen? Vielleicht hast du es ja nur noch nicht oft genug probiert?"
    
    "Ach, für mich interessieren sich eher die jungen Frauen. Mit mädchenhaftem Körper. Und genauso unreif sind sie im Kopf. Viele haben noch Flausen im Kopf und sind narzisstisch veranlagt. Nach meiner Freundin von damals hatte ich noch kurz eine. Die war Borderline." Er schüttelte sich, so als ob sein Cognac bitter gewesen wäre, aber der war ganz mild. Also bezog es sich wohl auf ...
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