1. Milfy Way


    Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung

    ... Flucht. "In der Zweigstelle in Marseille ist Geld abhanden gekommen. Uwe ist dort gewesen und hat es von dort gemacht. Es ist Geld aus einem Projekt vor Ort. Man kann es nur von dort überweisen. Und er muss eine Hilfe gehabt haben."
    
    Ich wurde wütend. "Und das soll Uwe gemacht haben? Mein Uwe! Das glaubst du doch selber nicht!!!"
    
    "Ist aber so. Die Videoüberwachung hat ihn aufgezeichnet. Die weitere Person auch, aber die kann man nicht erkennen da sie einen Hoody trug."
    
    "Weiß das die Polizei?"
    
    "Die haben wir noch nicht eingeschaltet. Wäre nicht so gut, wenn das bekannt würde."
    
    "Warum?"
    
    "Keine Firma auf der Welt würde so etwas heraus posaunen. Damit erklärt man sich für unfähig."
    
    "Um wie viel Geld geht es?"
    
    "Eins Komma sieben Millionen."
    
    "So ein Quatsch! Uwe verdient doch gut! Wozu soll denn das gut sein? Damit kommt man doch nicht weit, oder?"
    
    "Das haben wir uns auch gefragt. Wir wissen das nicht. Es reicht jedenfalls nicht, um für lange Zeit ein luxuriöses Leben zu führen. Aber vielleicht war es ein Einstiegsgeld für ein kriminelles Geschäft, was noch viel mehr abwirft."
    
    "Du willst mir jetzt sagen, dass mein Uwe kriminell ist?!" Ich wurde regelrecht wütend. Und auch laut.
    
    "Tut mir leid, aber genau das scheint der Fall zu sein." Ich musste hier weg. Grußlos ging ich hinaus, herunter bis auf die Straße, und rief mir ein Taxi. Die ganze Fahrt hindurch heulte ich was das Zeug hielt. Der Taxifahrer schaute mich mitleidig an. Bestimmt dachte ...
    ... er, mein Freund hatte mit mir Schluss gemacht. In Wahrheit war es ja auch so etwas ähnliches. Zu Hause angekommen, schmiss ich mich auf das Bett, so wie ich war. Die Gedanken fuhren Karussell. Die Mitteilung über Uwe, mein Betrug, meine Lust, das Essen, alles zog an mir vorbei, wieder und wieder. Ich fand keine Ruhe. Völlig wie fremdgesteuert griff ich auf einmal in den Nachtschrank, suchte die Kerze, die vom letzten mal noch dort drin lag, und führte die so wie ich war, also komplett angezogen, an mein Lustzentrum Wenige Minuten später schrie ich auf, und mit zitternden und verkrampfenden Beinen durchlief mich ein erneuter Orgasmus. Dann fiel ich zusammen und musste sofort eingeschlafen sein, denn als ich am Morgen aufwachte, steckte die Kerze immer noch in meinem Höschen. Die Körperwärme hatte sie aber total verbogen.
    
    Zeitgleich mit den Kopfschmerzen kam die Erkenntnis über das Gestern. Das, was ich getan hatte. Ja, ich war das, ganz alleine. Ich, nicht Julian. Er hatte nur reagiert auf meinen Lustausbruch. Seit dem Partybesuch bei Piere und Evelyn war ich irgendwie völlig durch den Wind, resümierte ich. War das schon immer in mir, oder länger, und wartete nur auf eine Gelegenheit? Ich schämte mich ob meines Betruges, aber mein haariges Biest da unten schien sich zu freuen, immer noch die Geschenke von Julian in sich zu tragen. Ich kramte das Kärtchen mit seiner Nummer aus meiner Handtasche. Ich schrieb eine SMS und dann 'Es tut mir leid was passiert ist. Ich wollte das ...
«12...232425...166»