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Milfy Way
Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung
... es gab Schienenersatzverkehr! Stand doch in der Zeitung! Das war ein ganz anderer Stephansplatz! Das war ... ja! Jetzt erinnerte ich mich! In Wien gab es doch auch so einen Stephansplatz! Und hatte die Ansage nicht so einen Touch von Wiener Dialekt gehabt? Yes, das war es! Und dann diese Wiener Firma! Ich war total aufgeregt, schlief dann aber doch wieder ein. Ich hatte ja jetzt einen Ansatzpunkt. Am anderen Morgen war Piere zuerst wach, zauberte uns ein einfaches Frühstück aus Toast, Butter, Käse, und gekochten Eiern, die Toastbrote natürlich welche mit Körnern, Ballaststoffen, und ohne Konservierungsstoffe. Ich verabschiedete mich dann und fuhr in die Firma. Dort buchte ich einen Flug für den späten Nachmittag, sagte dass ich für einige Tage weg sein würde, machte einige dringliche Sachen fertig, gab noch einige Instruktionen und fuhr nach Hause, packte, und fuhr zum Flughafen. Ein Hotel hatte ich natürlich auch gleich gebucht. Da ich erst gegen 19 Uhr im Hotel war, legte ich noch nicht los, sondern aß in einer Gaststätte gleich nebenan ein schönes Wiener Schnitzel. Auf Alkohol verzichtete ich erst mal. Musste ja einen klaren Kopf behalten. Ich schlief schön aus und nach dem Frühstück brach ich auf. ------------------------------------------ Teil11 :Wiener Wut Ich kaufte mir eine Karte für den Nahverkehr, die den ganzen Tag gültig war, und fuhr zuerst einmal zu der Adresse wo diese angebliche Baufirma residieren soll. Wie ich schon vermutet hatte war das hier ...
... ein reines Wohnhaus. Am Klingeltableau gab es weder die Firma noch den Inhaber. Da öffnete sich ein Fenster im Erdgeschoss und eine ältere Frau steckte den Kopf heraus. Wie im Film. Voll das Klischee! "Sucht's wen?" "Ja. Hier soll die Firma Bau Gross residieren. Kennen sie die?" "A Firma, hier? Na geh! So an Blödsinn gibt's hier ned. Des is doch a Wohnhaus!" "Und der Herr Klein?" "Ein Herr Klein, wos is' mit ihm?" "Der soll hier wohnen!" "I bin jetzt schon zwanzig Johr da. Den Herrn Klein kenn i ned!" "Trotzdem danke!" "Ja, bitt'schön." Die Alte machte das Fenster wieder zu. Ich fuhr zum Stephansplatz und legte mich in der U-Bahn Station auf die Lauer. Natürlich lag ich nicht, sondern saß oder stand, aber natürlich lauerte ich. Es gab eine gewisse Chance, dass er oder sie oder beide hier auftauchen würden. Wer den Öffi einmal benutzt, tut das normalerweise auch mehrfach. Ist in einer fremden Stadt eh immer besser. Zwei Tage lang tat sich leider nichts. Es war frustrierend und ich konnte schon keine aus U-Bahnen raus oder rein quellende Menschenmassen mehr sehen, aber am Tag Nr.3, am späten Nachmittag, passierte es dann. Evelyn stieg aus einer U-Bahn. Sie war alleine. Nun hatte ich ein Problem. Ich hatte zwar gehofft einen von ihnen zu finden, aber nicht überlegt was ich dann tun sollte? Die Polizei rufen? Das würde zu lange dauern. Festhalten? Aber schon strebte sie dem Ausgang zu. Im Nu war mein Puls auf 220 und ich sprintete auf sie zu. Sie hatte mich ...