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Milfy Way
Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung
... war offenbar die Haltestelle einer U-Bahn, und ich hatte jetzt eine Spur! Stephansplatz ... waren sie also doch noch in Hamburg? Eine Viertelstunde später kam Piere mit einer Schüssel herein, deren Inhalt ganz toll duftete. "Voilà", sagte er. "Nudeln mit Lachs in einer Sahnesoße. Ich bitte zu Tisch!" Er deckte in Sekundenschnelle den Esstisch, und ehe ich saß, war schon alles fertig. Er tat mir eine reichliche Portion auf, die ich in allerhöchstens 5 Minuten verspeist hatte. Zwischendurch warf mir Piere immer so verschmitzte Blicke zu. Glaubte er, Liebe geht durch den Magen? Dafür war ich heute zu müde, aber ich ertappte mich dabei zu überlegen, wie ich rauskriegen könnte, wie groß denn nun sein Luststab wirklich ist, ohne dass es zum Äußersten kommt, aber mir fiel nichts ein. Kein Trick. Zweimal bekam ich noch Nachschlag, dann war ich satt. Piere hatte aber noch was in Petto. Er hatte in aller Schnelle einen Pudding gekocht, und mit einer Amarena Kirsche und einem Schuss Soße verfeinert. Natürlich aßen wir beide auch noch das Dessert Schälchen. Ich wurde nun noch müder, aber Piere dirigierte mich wieder zur Couch, er machte den Abwasch, was nicht lange dauerte, da er alles nur in den Spüler stellen musste, dann setzte er sich zu mir. "Hat vorhin beim Kochen jemand angerufen", sagte ich so beiläufig wie möglich. "Hat aber nichts gesagt. Könnte das Evelyn gewesen sein? War aber eine unterdrückte Nummer!" Piere, der auch schon einige Anzeichen von Müdigkeit zeigte, war auf ...
... ein mal hellwach. "Hast du deinen Namen gesagt?", fragte er. "Nee, gar nichts. Nur gehorcht. Ich wollte dir schon das Telefon bringen, aber da hat der oder diejenige schon aufgelegt. Merkwürdig, oder?" "In der Tat." "Falls es Evelyn war, vielleicht wollte sie sich erklären, hat aber ein schlechtes Gewissen bekommen?" "Das ist wohl das Wahrscheinlichste, Sandra." Wir tranken dann noch (zu viel) Cognac und Piere erzählte ein wenig von seiner Zeit als Koch, aber irgendwann war nicht nur ich, sondern auch Piere zu müde. So konnte ich natürlich nicht mehr fahren. Piere bot mir ein Bett im Besucherzimmer an, aber ich lehnte ab, wollte auf der Couch schlafen. Hatte ich Angst, dass Piere zudringlich wird, wenn wir auf der selben Etage schlafen? Im Nachhinein konnte ich das gar nicht mehr sagen. Erst konnte ich natürlich nicht einschlafen, bei den vielen dramatischen Sachen die passiert sind. Aber dann ging es doch. Ich hatte dann einen merkwürdigen Traum. Es war ... ja, das sah so ähnlich aus wie die Oper, die wir kürzlich geschaut hatten, Uwe und ich. Das Bühnenbild. Dann sagte jemand 'Haltestelle Stephansplatz'. Da wachte ich auf. Ein merkwürdiger Traum. Die Ansage 'Stephansplatz' drängte sich wieder in meine Gedanken. Auf ein mal hatte ich die Idee! Wir waren doch mit der U-Bahn zur Oper gefahren und Stephansplatz ausgestiegen! Die Haltestellenansage war aber ganz anders als die beim Telefonat gehörte! Und außerdem war die Strecke doch seit dieser Woche gesperrt und ...