1. Milfy Way


    Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung

    ... "Na, oane Idee hätt's ned?", setzte die Frau jetzt noch nach.
    
    "Ich brauch etwas zum Trinken und zur Toilette muss ich auch!" Die Frau seufzte und führte mich aus dem Raum und zu einer ziemlich kleinen Toilette mit nur einem Raum. "So geht das aber nicht!", sagte ich.
    
    "Umdreh'n!" Sie nahm mir die Handschellen ab. "Passt's auf, wenn's da Schmarrn gibt!", ermahnte sie mich. Ich machte mein Geschäft und ging dort wieder heraus. Sie wartete vor der Tür. "Könn ma des weglass'n?", fragte sie. Ich nickte und ging freiwillig in den Raum zurück, wo der Polizist schon wartete. "Also, jetzt fang ma an", sagte die Frau.
    
    "Sie heißt Evelyn."
    
    "Evelyn, und wie geht's weita?"
    
    "Nachnamen kenne ich nicht."
    
    "So so. Und wozu das Ganze jetzt?"
    
    "Sie hat's verdient."
    
    "Einfach so, wos?"
    
    "Na nicht einfach so. Sie hat mich beklaut."
    
    "Aha. Und was jetz?"
    
    "Na, Geld."
    
    "Wieviel's?"
    
    "Ein paar hunderttausend."
    
    Sie pfiff durch die Zähne. "Hab'n's an Anzeigerl aufgegeb'n?"
    
    "Nee. Ging ja nicht!"
    
    "Wieso denn?"
    
    "Sie war es ja nicht direkt."
    
    "Sondern?"
    
    "Die hat mein Mann geklaut, nachdem sie ihn becirct und angestiftet hat."
    
    "Wie kommen's darauf?"
    
    "Das weiß ich eben!"
    
    "Sorry, aber des klingt eig'entlich merkwürdig. War's jetzt Bargeld?"
    
    "Nee, vom Konto!"
    
    "Dann hat's da also garnix direkt mit zu tun, oder?"
    
    "Nee, das war mein Mann!"
    
    "Und warum tun's den net jag'n?"
    
    "Er war da ja nicht dabei!"
    
    "Bei wos is' dabei?"
    
    "Na in der ...
    ... U-Bahn."
    
    "Und woher haben sie des von ihr gewusst?"
    
    "Wusste ich nicht. Ich hatte eine Ahnung, weil ich bei einem Telefonat was gehört habe. Haltestellenansage Stephansplatz."
    
    Die Frau griente. "An ihnen is a Detektiv verlor'n gangen. Wollen's ned bei uns anfan'n?"
    
    "Bestimmt nicht! Dann hätte ich ja sie als Kollegin!"
    
    Ihr Grienen erstarb. "Was is' denn jetzt mit ihrem Mann?"
    
    "Weiß nicht. Ich vermute, dass der auch hier ist."
    
    "Und wia nennt ma den?"
    
    "Neuhaus. Uwe Neuhaus."
    
    "Und wie heissen's?"
    
    "Sandra Neuhaus. Ausweis ist hier in meiner Hosentasche."
    
    "Her mit da!" Sie hielt die Hand auf. Ich holte ihn heraus und gab ihn ihr. Sie schaute ihn sich sorgfältig an und gab ihn dem Mann. "Geh zum Geppinger und schau, dass er des überprüft", sagte sie, der Mann stand auf und verschwand, wurde aber gleich von einem anderen Polizisten abgelöst. Ein Jungspund. Gar nicht mal schlecht aussehend. Gleich schalt ich mich. Sandra, reiß dich zusammen. In dieser Situation an so etwas zu denken! Die Frau machte es sich bequem und wartete scheinbar gelangweilt, während der Jungspund immer wieder zwischen mir und ihr hinblickte. Ohne Frage, der war scharf auf uns, konnte es aber nicht zugeben.
    
    Dann kam der erste Polizist wieder und schickte den Jungspund mit einem "Danke" wieder hinaus. Er gab mir den Ausweis wieder. "Is fei echt", sagte er grienend.
    
    "Ich bin auch echt", sagte ich.
    
    "Das seh i", sagte er.
    
    Blondie sagte: "Wird's hier jetzt a Flirtstund'?"
    
    Er ...
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