1. Milfy Way


    Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung

    ... setzte sich wieder zurecht und sein Gesichtsausdruck wurde wieder ernst. Es war klar, wer hier das sagen hatte.
    
    "Sie is' im Hotel Visit Wien eingelocht. Na ja, eingecheckt." Er wurde rot und fing sich auch einen bösen Blick seiner Kollegin ein.
    
    "Das hätte ich ihnen auch sagen können!"
    
    Ein Mann steckte seinen Kopf in die Tür hinein. "Kommt's ihr mal?" Sie standen beide auf und er flüsterte ihnen etwas zu.
    
    "Los, fang ma an!", sagte der Mann von dem Duo, und nickte ihr zu.
    
    "Passt, kumma mit", sagte die Frau zu mir. Ich wollte schon in Richtung des Eingangs der Inspektion gehen, aber sie zeigte in eine andere Richtung. "Ned mit uns. Sie gehn in uns'res Hotelzimmer!"
    
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    Teil12: Eing'sperrt ist's!
    
    Dort hinten war ein vergitterter Raum zu sehen. "Oooch nee", sagte ich.
    
    "Das hab'n's sich selber zuzammengmissen! Also, wird's bald!" Ich ging in das 'Zimmer', sie schloss ab und sagte dem Jungspund, der wieder auftauchte irgendwas, und ging mit dem anderen Mann zusammen raus. Ja, langweilig war es da drin. Keinerlei Ablenkung. Ich ging von einer Ecke in die andere, aber viel Platz hatte ich nicht. Vielleicht 3 x 3 Meter. Es dauerte lange, da kamen sie zurück. Ich rüttelte an den Gitterstäben.
    
    "Ich habe Hunger! Gebt mir was zu Essen!", schrie ich.
    
    "Jetzt schau, dass du die Goschn halt'st! I bring dir glei wos", sagte, oder besser rief die Frau. Dass sie wieder ins duzen geglitten war, bekam ich wegen meinem ...
    ... knurrenden Magen nicht mit. Sie ging in einen Raum und kam nach ein paar Minuten mit einem Pappteller wieder. Darauf lagen einige belegte Wurstbrote.
    
    "Wie? Das soll ein Abendbrot sein? Ich will ein Wiener Schnitzel!"
    
    "Oh, Entschuldigung, eure kaiserliche Hoheit! I hob den ganzen Hofstaat ausfahren lassen, oba im ganzen Land war nirgends so a Teil aufzutreiben." Das alles mit übertriebenem Gestus und Ausdrucksweise. Ich wurde wütend auf diese Polizisten-Tussi. Und dann kam im verächtlichen Tonfall: "Nehms ma, oder hungerts' da!" Einen Moment lang kämpfte ich mit mir, aber der Hunger war stärker.
    
    "Ist ja gut, geben sie her!" Jetzt legte sie den Teller über so eine Durchreiche auf eine Konsole mit abgerundeten Ecken am Rand der Zelle. Ein kleines Nachtreten konnte ich mir aber nicht verkneifen: "Ja ja, eure Sisi. Ich verstehe euch Ösis nicht, dass ihr diese blöde adelige Schnepfe so verehrt. Die hat doch nur auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung in Saus und Braus gelebt, und während die schuften mussten, hat die sich durch den halben Hofstaat gevögelt und dem Pack noch den Stinkefinger gezeigt!"
    
    "Pah", sagte die Polizistin, drehte sich um, und ging in den Raum der Wache, wo ich vorhin zum Verhör war. Ich aß also erst einmal mein 'Abendbrot', und - was blieb mir anders übrig - wartete. Aber es passierte lange nichts. Ab und an ging mal einer aus dem Raum der Wache irgendwo hin, aber keiner kam zu mir. Es waren außer mir insgesamt fünf Personen hier, stellte ich fest. Alle in ...
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