1. Milfy Way


    Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung

    ... die i leiden kann."
    
    "Sie meinen, den gutaussehenden?"
    
    Er griente. "Würd's des schlimm sein?"
    
    "Erstmal nicht." Ja, irgendwie hatte ich zwar eine Hasskappe auf Blondie, aber ihn hatte ich eigentlich gemocht. Er musste halt nur seine Arbeit tun. Er packte die Tüte aus. Croissants, Butter, Käse, Milch, und O-Saft.
    
    "I hoff, sie stehn auf Käse", sagte er.
    
    "Normalerweise schon. Nur nicht den Käse, in dem ich stecke."
    
    "Wissts, wos? I glaub da!"
    
    Ich schaute ihm ins Gesicht. Aufrichtiger Blick. "Ich habe aber gelogen. Die beiden haben noch viel mehr Geld geklaut. Darüber darf ich aber nichts sagen."
    
    "Na denn, hab i jetz a nix ghört. Die Vögelchen san ausgflog'n."
    
    "Welche Vögel?"
    
    "Na, ihr Mann und seine ... Gspusi."
    
    "Ach ..."
    
    "Die hab'n ma gestern Abend ned gesehen und heit Nacht Hals über Kopf weggewetzt. Is' ihnen wohl zu warm g'word'n nach der Zusammenkunft mit dir."
    
    "Und wo sind sie hin?"
    
    "Kenne mi net aus. Mit'm Flugzeug auf jeden Fall nix. Also auf keinem Weg, wo's nötig is, den Namen anzugeben."
    
    "Dachte ich mir."
    
    "Ihr Mann is im Hotel als Sören Neuhans ei'g'legt worden. Sie als Evilin Bolmann mit zwei i und einem l. War ned so einfach zu find'n."
    
    "Ach, sein zweiter Vorname."
    
    Er schaute mich mitleidig an. "Es tut schő a kräftig weh, oder?"
    
    "Was? Das mit dem Geld? Oder dem Betrug?"
    
    "Ja, freilich, beides!"
    
    "Ja, stimmt. Sind sie hier, weil ihnen das auch schon mal passiert ist?"
    
    "Hab'n's an siebenten Sinn? I ...
    ... war einmal verheiratet. Nach zwei Johr hab i's rausg'fund'n. Aba a bekannte Person, die früher ihre Freundin war, hat mir g'sagt, dass es schon bald nach der Hochzeit richtig losgegangen is." Er ballte jetzt die Fäuste.
    
    "Man fühlt sich so hilflos, oder? Und dann haben sie sich mit Blondie getröstet?"
    
    "Könn's hellsehn?"
    
    "Nee, aber sehen. Ihre Blicke, ihre Verachtung, ihre Sehnsucht, und ihren Schmerz."
    
    "I hab gedacht, ma könnt a Beziehung aufbauen. Aber sie hat nur a Affär' woll'n. Dann hat's mi abg'serviert!"
    
    "Ach, die ist verheiratet?"
    
    "Naa. Awer sie kriegt immer wieder einen andern." Es fing an zu kribbeln bei mir. Der Grund waren seine Blicke. Er fuhr mit ihnen meine Kurven ab, um zu ergründen wie meine Brüste wohl aussehen würden. Ich zog mir einfach mein Nachthemd über den Kopf. Er bekam große Augen. Und ich aß in aller Seelenruhe mein Frühstück weiter, schweigend. Wir belauerten uns. Mit: "Wieso tu'n's des?", brach er als erstes das Schweigen.
    
    "Weil ich es so will. Ich wollte sie belohnen für die Informationen. Und außerdem haben sie ja sowieso darüber nachgedacht."
    
    "Nachgedacht? Um wos?"
    
    "Na, wie sie aussehen. Und ob es sich lohnen könnte."
    
    "Wos, lohnen?" Ich sagte dazu nichts, schaute aber zum Bett, was zur Folge hatte, dass sein Kopf noch intensiver rot wurde.
    
    "Dei analytischen Fähigkeiten san a Wahnsinn, do schau i ganz blass aus!", sagte er dann.
    
    "Es ist nicht schwer, einen Mann zu durchschauen!"
    
    "Ihren Mann haben sie aba nicht ...
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