1. Milfy Way


    Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung

    ... betrunken. Vermutlich war er gut. Aber noch jünger als du."
    
    "Du bist ma a witzige Goas'!"
    
    Ich schaute ihn traurig an. "Hat wohl keinen Sinn mehr hierzubleiben, oder?"
    
    "Naa, de san auf der Hut. Fahr nach Hause, Sandra."
    
    "Das sagst du zu mir?"
    
    "Der Staatsanwalt hat eh schon anklungen lassen, di für 30 Tage abzusperren. Ines hat sich schon total g'scheit drauf gefreut, dir den Zettel höchstpersönlich zu übergeb'n. Du host sie ja schon kennengelernt. Es hat nur noch die Unterschrift vom Richter gefehlt."
    
    "Ja, sie scheint eine sadistische Ader zu haben. Eine disruptive Persönlichkeit."
    
    Er seufzte, zog sich das Kondom von seinem erschlafften Lümmel, entsorgte das in der Toilette, kam zurück und zog sich an. Er gab mir noch einen Kuss, sagte: "I lieb di", und entschwand. Mir kamen die Tränen. Nicht lange, aber sie kamen. Ich checkte dann mit dem Laptop die Rückkehrmöglichkeiten, wählte den Zug, der Flug war mir für heute zu teuer, packte meinen Koffer, und checkte aus. Vorher hatte ich natürlich noch mein blaues Auge überschminkt. Als ich aus dem Eingang ging, hielt ein Polizeiwagen direkt davor. Ich ging hin und sie, also Polizei-Ines, stieg aus.
    
    "Ach, das blonde Gift", sagte ich. Sie hielt ein Schreiben in der Hand. "Danke, dass sie mir meine Ausreisepapiere vorbeigebracht haben. So muss ich sie nicht selbst abholen. Was für ein Service!" Sie bekam große Augen, ich nahm einfach den Schriebs. Endlich erlebte ich sie einmal sprachlos. "Übrigens: sie hätten ...
    ... Julian behalten sollen. Er fickt einfach phantastisch!"
    
    Ihr fiel die Kinnlade herunter. Der andere Kollege, der noch im Auto sitzen geblieben war, sagte: "Heast, hab i des jetzt richtig kapiert? Du hast mit dem was g'macht??"
    
    "Oida, komm, Schatzi, das war doch viel früher!"
    
    "Erzähl mir koan Schmarrn!" Den Rest konnte ich nicht mehr hören, da ich mich schon auf den Weg zur U-Bahn Station gemacht hatte. Ich sah es nicht, spürte aber ihre feindseligen Blicke auf mir. Ich ignorierte es einfach, aber griente. Die würde jetzt wohl richtig Stress mit ihrem südländisch aussehendem Kollegen bekommen. Am frühen Abend war ich zurück in Hamburg. Ich schaute noch kurz im Geschäft vorbei, erledigte liegen gebliebene Chefsachen, und fuhr nach Hause. Der Anrufbeantworter blinkte. 13 Anrufe in Abwesenheit und zwei Nachrichten auf dem AB. Ich hörte diese gleich ab.
    
    "Sandra, wo bist du? Es gibt Neuigkeiten. Ruf mich bitte zurück!" Dann eine weitere Nachricht von gestern. "Sandra, es ist wirklich wichtig. Bitte ruf zurück." Beide Nachrichten waren von Piere.
    
    Ich war natürlich neugierig und rief sofort an. Es ging aber nur die Sprachbox ran. Aber ich hatte dank seiner SMS letztens ja seine Mobilfunknummer, die rief ich an. "Hallo Piere. Was gibt's denn? Warum hast du denn nicht auf meinem Handy angerufen?"
    
    "Konnte ich nicht. Deine Nummer ist auf meinem Handy gespeichert und das blöde Gerät ist kaputt. Sag mal, habt ihr irgendwelche Verbindungen nach Brüssel?"
    
    "Brüssel? Nee. Ich ...
«12...484950...166»