1. Milfy Way


    Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung

    ... Fragezeichen." Gut?"
    
    "Ja, das ist sogar sehr gut. Und der Text?"
    
    "Lieber Uwe Komma, alles ist verwüstet und zerstört Ausrufezeichen Schau dir das doch mal an Ausrufezeichen Was soll ich denn nur machen Fragezeichen Ich bin verzweifelt Ausrufezeichen Ausrufezeichen Ausrufezeichen Deine Sandra."
    
    "Wow, das ist richtig gut", sagte Nico. "Ich brauch noch deine Absende Mailadresse."
    
    "Warum das denn?"
    
    "Na, sonst schaut er sich das doch niemals an!"
    
    "Ach so. Sandra Punkt me Punkt in Punkt HH in Großbuchstaben Ätt pmail Punkt de."
    
    "Ja, hab ich. Nur noch kurz präparieren ... ich füge mal noch ein Bild eines verwüsteten Zimmers aus dem Internet zu ... ich schick's mal los, ja?"
    
    "Und das geht so? Du hast doch meine Zugangsdaten gar nicht!"
    
    "Ich nehme ja auch einen offenen Mailserver!"
    
    "Und das kommt dann an?" Ich war sehr skeptisch.
    
    "Klar. Ich nehme ja auch einen, der nicht auf irgendwelchen Antispamlisten drauf ist." Ich bekam mittlerweile eine ziemliche Hochachtung auf sein Nerdwissen. "Also, was ist nun?"
    
    "Action!", sagte ich, mit amerikanischem Akzent.
    
    Er grinste. "Jawohl Frau Schwarzenegger!" Es vergingen etwa 50 Sekunden, dann machte es 'pling'. Er strahlte.
    
    "Er hat die Mail geöffnet. Also, jemand hat die Mail geöffnet."
    
    "Und nun?"
    
    "Analysiere ich das!" Er tippte eine Weile in affenartiger Geschwindigkeit auf seiner Tastatur herum, dann schaute er mich freudestrahlend an. "Das Hotel Schweizerhaus in Zürich!"
    
    "In Zürich? Nicht ...
    ... Marseille? Und auch nicht Wien oder Brüssel oder Mailand?"
    
    "Nee, in Zürich!"
    
    "Ähmmm, danke, Nico."
    
    Er strahlte. "Gerne."
    
    Ich überlegte. Angenommen, ich fände Uwe da, wie sollte ich aber an das Geld kommen? "Sag mal Nico, kannst du hacken?"
    
    Er druckste etwas. "Schon. Aber bitte nicht verraten!"
    
    "Ich könnte deine Hilfe gebrauchen."
    
    "Na, ich bin ja hier."
    
    "Nicht hier. Ich brauch dich in Zürich. Mir wurde Geld geklaut und ich will es wiederhaben, weiß aber nicht wie!"
    
    "In Zürich?" Er sah jetzt sehr fragend aus.
    
    "Kein Problem, ich zahle Flug und Zimmer."
    
    "Und wann?"
    
    "Jetzt gleich. Also morgen früh!"
    
    "Uiiii!"
    
    "Plus 300 Euro für dich pro Tag!" Er schaute ziemlich ungläubig, aber dann schien er wohl eine Idee zu haben, was er damit kaufen könnte.
    
    "Gut, ich mach's! Soll ich was buchen?"
    
    "Nee, das mache ich. Danke Nico."
    
    Ich drückte ihm - für ihn völlig überraschend - einen Kuss auf die Wange. Mein Blick fiel noch mal auf ihn. "Da müssen wir aber noch was machen!"
    
    "Soll ich doch für sie buchen?"
    
    "Nein, da doch nicht. Mit dir. Mit deiner Frisur. So kann ich dich doch nicht mitnehmen!"
    
    "Warum denn nicht?"
    
    "Die Haare!"
    
    "Wenn's denn sein muss!", murmelte er, blieb aber wie angewurzelt sitzen.
    
    "Hast du keinen Friseur?"
    
    Er schüttelte den Kopf. "Manchmal macht das Mutti."
    
    Ich stöhnte auf, zückte mein Handy, rief an. Sie meldete sich: "Samira hier. Dein Termin ist aber erst in drei Wochen, Sandra!"
    
    "Ich weiß. Ich hab aber ...
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