1. Milfy Way


    Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung

    ... 'nen Notfall. Nicht bei bei meinen Haaren. Ein Bekannter. Aber heute noch."
    
    "Ich hab aber gleich Feierabend! Brauch nur noch 20 Minuten für meine letzte Kundin."
    
    "Es ist ein Mann, geht schnell. Ich gebe dir 150!"
    
    "Ich bin aber verabredet!"
    
    "200!"
    
    "Okay. Ist er wenigstens hübsch?"
    
    "Ich hoffe, wenn du mit ihm fertig bist, dann ist er es. Und wehe du pfuschst bei dem Preis!"
    
    "Kennst mich doch, Sandra!"
    
    "Genau. Lass dir mal was einfallen mit der Frisur. Ist genügend Potential vorhanden. Und nicht zu extravagant machen. Hübsch, aber nicht allzu auffällig."
    
    "Darf ich zuerst?"
    
    "Samira, der ist nicht für mich! Und du lässt bitte auch die Finger von ihm. Ich schick ihn gleich vorbei. Tschüss, mein Schatz."
    
    "Tschüssii." Samira legte auf. Fast hätte ich losgeprustet bei dem Anblick, den Nico abgegeben hatte während unseres Gesprächs. Es musste ihm ja total merkwürdig vorgekommen sein, fast so als würden wir um ihn schachern. Wohlweislich hatte ich Samira nicht sein Alter mitgeteilt. Samira war 25, gebärdete sich aber meistens wie 50 und könnte mit Nico nichts anfangen, mit seinen Haaren dafür um so mehr. Nico hatte total langes Haar, wenngleich auch, wie schon bemerkt, ziemlich ungepflegtes. Ich zückte meine Geldbörse und gab Nico 200 Euro.
    
    "Für 'ne Frisur?", fragte er skeptisch.
    
    "Samira ist die Beste! Du gehst jetzt gleich ins Alstertal Einkaufszentrum zu diesem Salon und verlangst Samira." Ich schrieb ihm den Namen auf einen Zettel. "Die ...
    ... macht dir dann deine Haare! In den 200 Euros ist ihr Trinkgeld schon drin!"
    
    "Aber ...!" Ich schaute ihn streng an. "Mach ja schon, Frau Admiral!"
    
    Ich griente. "Deine Handynummer bitte!" Er schrieb sie mir auf einen Zettel drauf. "Ich gebe dir gleich noch Info wann es morgen startet, du kannst schon mal los. Aber mach dir noch Deo drauf!", rief ich noch im Rausgehen, ging wieder zu meinen Haus zurück, checkte schnell die Flüge, klingelte dann nochmal bei Nico durch, sagte ihm dass wir 10 Uhr los fahren müssen, und gab dann Vanessa Bescheid, dass ich für ein paar Tage, vielleicht für eine Woche, nicht da wäre. Endlich zur Ruhe gekommen, merkte ich erst, wie fertig ich doch war, wie sehr mich das alles mitgenommen hatte. Aber zumindest hatte sich mein haariges Biest du unten beruhigt und machte mir keine Probleme mehr. Und ich war jetzt endlich wieder voller Tatendrang. Dieses mal würde ich vorsichtiger sein.
    
    Ich fuhr noch mal in die Innenstadt und besorgte mir da eine Perücke. Aber dann war ich mir unsicher, drehte nochmal um, und kaufte auch noch eine zweite. Nun könnte ich eine Blondine sein, und eine Brünette. Ich packte noch ein wenig, darunter auch - ganz wichtig - zwei Sonnenbrillen ein, und schlief das erste mal seit ein paar Tagen wieder gut durch. Frühmorgens war der erste Blick auf mein Handy. Da war eine SMS von Julian. 'Treffen?', hatte er geschrieben. 'Geht nicht. Muss beruflich in die Schweiz reisen für ein paar Tage', schrieb ich. Fünf Sekunden später kam ...
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