1. Milfy Way


    Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung

    ... Eroberungen unterhielten, um nicht zu sagen, dass die ihre Ex-Freunde oder Liebhaber durch den Kakao zogen. Sie ließen kein gutes Haar an denen. "Warst du auch mal so?", fragte Julian.
    
    "Nee", antwortete ich, und schmatzte dabei ein wenig, "Ich bin doch gleich mit Uwe gestartet!"
    
    "Sandkastenliebe?"
    
    "Nee, Bücherei-Liebe. In so einer sind wir uns das erste mal begegnet."
    
    "Das klingt so", auch Julian schmatzte jetzt beim Essen ein wenig, "als hätte es bei dieser ersten Begegnung nicht gefunkt."
    
    "Doch, schon! Aber zu einem zweiten Treffen kam es dann nicht. Uwe war abgehauen, ins Ausland."
    
    Julian lachte. "Geflüchtet vor Sandra."
    
    "Ja, sieh du dich auch mal vor!"
    
    "Ich glaube Sandra, das kannst du nicht. Und nicht bei mir. Jedenfalls nicht heute."
    
    "Vielleicht bin ich ja eine schwarze Witwe!"
    
    "Uwe lebt doch hoffentlich noch?"
    
    "Als ich ihn das letzte mal sah, erfreute er sich bester Gesundheit. Sexueller Gesundheit auch!" Ich war fertig mit Essen und legte mein Besteck auf den Teller.
    
    "Kann ich mir denken. Auf ältere Männer übt Evelyn sicher eine große Anziehungskraft aus."
    
    "Du meinst, auf Männer in der Midlifecrisis? Vielleicht war er da gelandet. Ich habe ihn nicht gefragt. Vermutlich hat er da eh nicht drüber nachgedacht in seinem Zustand."
    
    "Aber wieso steckst du das einfach so weg? Ich meine, der hat dich doch betrogen bis zum Geht-Nicht-Mehr und du sitzt hier einfach so ruhig vor mir?"
    
    "Ich verdränge es nur. Falsch! Ich versuche es." ...
    ... Leider führte die Erwähnung dieser Sache jetzt dazu, dass ich in Rückblenden die Sachen im Kopf hörte, welche wir mit der Handywanze abgegriffen hatten. Und es machte etwas mit mir. Erst kam nur eine Träne, dann noch eine, dann ein ganzer Sturzbach. Ich schluchzte. Julian schaute mich ganz betroffen an und und wühlte offenbar nach einem Taschentuch. Ich war aber schneller. Stoppen konnte es die Sache aber erst mal nicht. Ich heulte eine ganze Weile, was das Zeug hielt. Endlich versiegte es, so schnell wie es gekommen war. Ich beobachtete meine Situation. Julian schaute mich an, mitfühlend, aber auch erschrocken. Die Tussen vom Nebentisch hatten ihr Gespräch eingestellt, schauten zwar nicht her, aber ich konnte mir denken, dass sie es bis eben gemacht hatten. Ganz sicher würden sie jetzt denken, dass Julian mit mir Schluss gemacht hatte, weil ich zu alt für ihn war. Ganz bestimmt. Würde ich ja auch denken. Einige andere Leute an den weiteren Tischen drehten sich noch ab und zu nach uns um. Ich musste also lauter gewesen sein, als ich gedacht hatte.
    
    "Schämst du dich jetzt wegen mir?", fragte ich Julian.
    
    "Warum das denn? Ich leide mit dir, Sandra."
    
    "Die da" - ich zeigte jetzt mit dem Kopf auf die beiden Schnepfen - "Denken jetzt mit Sicherheit, dass du mit mir Schluss gemacht hast."
    
    "Dafür müssten wir ja erst mal zusammen sein!"
    
    "Das wissen die ja nicht."
    
    Ich schaute jetzt provokativ zu den beiden rüber. "Hey, meine Affäre hat es sich anders überlegt. Ihr könnt ...
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