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Milfy Way
Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung
... einen Blick zu. "Na gut. Haben sie einen?" "Dr. Theis heißt er. Büro ist in der Willy-Brand-Straße. Hausnummer weiß ich nicht. Moment!" Ich zückte mein Handy und rief seine Nummer an. Seine Vorzimmerdame meldete sich. "Büro Doktor Theis, was kann ich für sie tun?" "Sandra Neuhaus. Ich muss mal Doktor Theis sprechen. Die beschuldigen mich hier bei der Polizei!" "Gut, ich stelle sie durch." "Doktor Theis hier. Hallo Frau Neuhaus. Was gibt's denn?" "Ich sitze hier im Polizeipräsidium und die nehmen mich in die Mangel wegen meinem Mann." "Geht's um eine Strafsache?" "Vermutlich schon." "Ich schicke ihnen mal gleich die Ellen vorbei. Die ist auf Strafrecht spezialisiert. Ich mache ja mehr so Wirtschaftssachen." "Schon ok, Hauptsache, sie ist gut." "Das ist sie!" "Wo sind sie denn jetzt gerade?" "Landeskriminalamt Hindenburgstraße", sagte der mit den schwarzen Haaren. "Hab ich gehört", sagte Doktor Theis. "Dauert so 'ne halbe Stunde." Ich legte auf, und die beiden gingen erst mal raus. Es dauerte dann aber eine Dreiviertelstunde. Stauhauptstadt Hamburg lässt grüßen. ------------------------------------------ Teil22: Strategie: Sex Die beiden Männer kamen herein und hatten eine Frau im Schlepptau. Dunkler Bleistiftrock, Blazer, darunter eine dünne, blickdichte Bluse, sie war blond in hübsch. Mit anderen Worten: so ein richtig schönes, sexy Ding, wenn man das aus Sicht einer Frau überhaupt sagen darf. Sie lächelte mich an und ...
... sagte: "Hallo. Ich bin ihre Anwältin. Ellen Buck." "So, dann können wir ja fortfahren", sagte der blonde Kripomann. "Moooment!", sagte die Frau. "Ist das eine Zeugenbefragung, oder ist meine Mandantin eine Verdächtige, oder Beschuldigte?" Der schwarzhaarige Kripomann schaute ganz betreten. "Wissen wir noch nicht so genau!" "Aha. Sicher haben sie sie über ihre Rechte aufgeklärt? Dass sie nicht gegen ihren Mann aussagen muss. Dass sie sich nicht selbst belasten muss. Schweigen darf. Nein?" Der Kripomann von gestern schüttelte den Kopf. "Ihr Mann ist ja tot. Und nein, wir wissen noch nicht ob ..." Sie fiel ihm ins Wort. "Warum ist sie denn hier?" "In Wagen ihres verunfallten Mannes wurden Drogen gefunden. Eine ganze Menge." "Wie viel ist bei ihnen denn eine ganze Menge?" "12 Komma 34 Kilogramm." Ellen pfiff durch die Zähne. "Das ist ganz schön viel." "Reines Fentanyl!". Ich konnte damit nichts anfangen, aber bei Frau Buck saß das, wie man ihrem Gesichtsausdruck entnehmen konnte. Prompt setzte sie nach. "Woher hat er das? Und was wollte er damit?" "Das wissen wir nicht so genau. Er hat am vorletzten des Monats sein Aktiendepot aufgelöst. Der Geld ging dann an eine Bank in Panama. Und einen kleineren Teil des Geldes hat er dann von genau dieser Bank aus an eine italienische Bank überwiesen und in Salerno in Bar abgeholt. Wir vermuten dass er sich mit diesem Geld die Drogen in Salerno besorgt hat. Er hatte da eine Übernachtung. Eine weitere ...