1. Milfy Way


    Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung

    ... Übernachtung hatte er in Mailand gebucht, das war der Tag mit dem Unfall. Da kam er dann ja nicht mehr an." Ich zuckte bei der Erwähnung von Mailand zusammen und fing mir einen durchdringenden Blick von ihm ein.
    
    "Und hat meine Mandantin was damit zu tun?"
    
    "Sie hat es verneint, dass sie davon was weiß. Aber sie war ja auch schon mal in Mailand, wie wir wissen. Zusammen mit ihrem Mann."
    
    "War ich nicht!", platzte es aus mir heraus. "Mich hatte schon mal jemand darauf angesprochen, ich habe nachgesehen und an dem fraglichen Tag war ich auf Sylt! Hier!" Ich zeigte ihm die Bilder. "Können sie nachprüfen!"
    
    "Ach! Woher wusste der das denn mit dem angeblichen Aufenthalt?"
    
    "Das hatte eine Detektei herausgefunden!"
    
    "Wieso haben sie die Detektei denn beauftragt?"
    
    "Hab ich gar nicht. Die war von der Firma meines Mannes beauftragt worden nach dessen Verschwinden."
    
    "Und warum schnüffelten die ihnen hinterher?"
    
    "Keine Ahnung. Vermutlich haben die mich genauso falsch in Verdacht gehabt wie sie."
    
    Frau Buck schaltete sich ein: "Haben sie denn irgendwelche Beweise? Dafür, dass das nicht stimmt was meine Mandantin sagt?"
    
    "Die Hotelbuchung im Schweizer Hotel und die Bezahlung mit der Kreditkarte, die falsche Angabe beim Hotel, die ..."
    
    "Mit anderen Worten, sie haben nichts, was sie dazu berechtigt, meine Mandantin hier festzuhalten. Urlaubsreisen sind erlaubt, und falsche Angaben bei der Buchung kann seine Gründe haben und ist hier keine Straftat. Höchstens in ...
    ... der Schweiz. Vermutlich ist es aber auch dort nur eine Ordnungswidrigkeit. Liegt denn eine Anzeige aus der Schweiz vor?"
    
    "Ähmm ... nein."
    
    "Kommen sie, wir gehen!", sagte sie zum mir.
    
    "Aber ...."
    
    Sie schaute den Mann scharf an. "Wollen sie eine Dienstaufsichtsbeschwerde wegen der fehlenden Rechtsbelehrung?" Er antwortete nicht. Sie stand auf und ich auch. Der andere Kripomann seufzte und öffnete die Tür. Wir spazierten in aller Seelenruhe raus und keiner hielt uns auf.
    
    Als wir aus dem Gebäude rauskamen, sagte ich "WOW. Sind sie immer so drauf?"
    
    Sie griente und sagte: "Bei denen muss man klare Kante fahren. Die versuchen es mit allen Mitteln. Gerne auch mit nicht legalen."
    
    "Und was mache ich nun?"
    
    "Sind sie mit ihrem Auto hier?"
    
    "Nee. Die haben mich ja in deren Wagen mitgenommen."
    
    "Okay, dann fahre ich sie nach Hause. Muss sowieso noch einiges mit ihnen durchsprechen. Oder wollen wir lieber ins Büro?"
    
    "Nein, zu Hause ist vielleicht besser." Sie lächelte kurz. Wir gingen zu ihrem Auto und ich stieg mit ein. Sie fuhr und ich hing meinen Gedanken nach. Dann gingen wir in mein Haus. "Einen Kaffee?", fragte ich.
    
    "Ja, gerne."
    
    "Setzen sie sich doch ruhig!"
    
    "Danke." Sie sah sich dann aber in der Wohnung um, ging umher. "Schön haben sie's hier", sagte sie.
    
    "Ja", antwortete ich ein wenig gequält. "Jetzt nur ohne Mann."
    
    "Ging es um ihm bei der ganzen Sache?"
    
    "Ja. Er ist tot, wie sie ja gehört haben."
    
    "Mein Beileid."
    
    "Danke. War eh ...
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