1. Milfy Way


    Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung

    ... und ich nicht durchgesprochen hatten.
    
    Ellen reagierte aber sofort: "Das ist Blödsinn. Laut Bericht war der Unfall ohne Fremdeinwirkung. Sie haben nichts, außer einer kruden Phantasie."
    
    "Vielleicht sollte das ja dieser angebliche Sohn machen? War es so?"
    
    Dieses mal antwortete ich wieder: "Quatsch. Das war ein Callboy. Ich wollte mit ihm meinen Mann eifersüchtig machen. Hat aber nicht geklappt."
    
    "Wie heißt der denn wirklich? Haben sie den telefonisch bestellt?"
    
    "Keine Ahnung, wie der wirklich heißt. Ich hab ihn auf dem Strich aufgegabelt in St. Pauli. Der hat sich riesig gefreut über diese Aufgabe. Endlich mal was vernünftiges, sagte er."
    
    "Ist aber komisch, dass ein Nico Demir, wohnhaft bei ihnen gegenüber, im Flieger nach Zürich genau neben ihnen gesessen hat!"
    
    Jetzt kam ich in Bedrängnis. Das hatten Ellen und ich nicht durchgesprochen. "Es ist der Nachbarsohn. Ich wollte ihn da nicht mit reinziehen. Aber das mit dem eifersüchtig machen stimmte."
    
    "Hatten sie Sex mit ihm?"
    
    "Das geht sie gar nichts an!"
    
    "Na gut. Und das mit dem anderen Geld? Den Millionen auf ihrem Konto?"
    
    "Der Mann meiner Mandantin hatte es vom gemeinsamen Hypothekenkonto und von Firmenkonten gestohlen", antwortete Ellen
    
    Er schaute fragend umher. "Uns liegt keine Diebstahl Anzeige gegen ihn vor."
    
    "Die Firma wollte erst selber versuchen das Geld wiederzubekommen", sagte ich. "Deshalb hatten die ja auch diese Detektei beauftragt."
    
    "Kennen sie jemand von denen?"
    
    "Na ...
    ... klar, seinen Chef. Den Freund von der Frau im Unfallauto."
    
    "Und das Geld hat ihnen ihr Mann einfach so wiedergegeben?"
    
    "Einfach war's nicht", sagte ich. "Ich hab ihm mit Anzeige bei der Polizei gedroht. Und ich hab ihn auch bekniet, wieder zurückzukommen, aber das wollte er nicht, wie ich schon sagte."
    
    "Warum nicht? Hatte er Angst vor ihnen?"
    
    "Warum wohl? Er hat sich verliebt."
    
    "Und dann beschlossen sie, ihn selbst umzubringen? War das Kissen im Schlafzimmer ein Übungsobjekt?"
    
    Ellen schaute mich erstaunt an. Das mit dem Kissen hatte sie wohl gar nicht gesehen. "Ich war wütend auf mich und meine Blödheit und habe auf das Kissen eingestochen!" Mittlerweile fühlte ich mich wie im falschen Film. Ich wollte hier weg! Am liebsten wollte ich jetzt auf 'schneller Rücklauf' drücken. Ja, eine Zeitmaschine müsste man haben. Ich würde einfach ein paar Monate zurückreisen und alles wieder gerade richten. Oder vielleicht gleich ein Jahr. Nee, das würde ja auch nichts bringen. Piere würde ja trotzdem sein neuer Chef werden, dann würde Uwe Evelyn kennenlernen, und und und. Also doch weiter zurück. Bis zum ersten Treffen mit ihm in der Bibliothek damals. Ich würde ihn einfach abservieren, mir einen anderen Platz suchen, und mir Julian nehmen. Nein, der war ja damals noch nicht so weit. Dann eben einen anderen. Und wenn der auch kriminell werden würde? Ich drehte mich im Kreis, zumindest meine Gedanken.
    
    "Frau Neuhaus?"
    
    Ellen schaltete sich ein: "Ist ja nicht verboten. Das ...
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