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Viktoria- Das Wiedersehen
Datum: 27.10.2026, Kategorien: Verführung
... Toilettenhäuser. Vor dem umzäunten Areal war ein Parkplatz. Ich hielt dort und klingelte dann bei Ole durch. ''Ich steh vor dem Tor,'' sagte ich. ''Tori vor dem Tore?'' Er lachte albern. ''Moment, ich erlös dich sofort.'' Ich grinste. ''Olé Ole. Mach hin, ist warm.'' Während ich wartete sah ich mich um. Ein kleines Wäldchen am Platz, auf dem Platz selbst viel Grün. Hecken, Büsche, kleine Bäume. Alles pflegeleicht gehalten. Die Wege mit einer Mischung aus Kies und Sand. Ich sah ein paar Wohnwagen und Anbauten. Satellitenschüsseln und Fahnen von Fußballclubs. Eine davon gefiel mir besonders. Dann sah ich auch meinen Cousin. Er trug weite Shorts und ein einfaches Unterhemd. Sneaker an den Füßen. Er war braungebrannt, seine blonden Haare eine Spur zu lang. Sein Lächeln dafür perfekt. An einer kleinen blauen Säule blieb er stehen, benutzte dort einen Schlüssel, und schon piepste es und das Rolltor glitt zur Seite. An gelbes Warnlicht blinkte.Ich sah zu dem kleinen Nebentor. Hätte man auch benutzen können. Egal. Ich trat quasi ein. Er war dort stehengeblieben und sah mich an wie ich zu ihm ging. Ich trug Minirock, Tanktop und Sandalen. Viel mehr Auswahl hatte ich nicht dabei. Ich war ja nur wegen Oma Helgas Geburtstag in Hannover. Doch, nun ja. Dinge passieren. Wir lächelten uns an, dann umarmten wir uns. Hinter uns ging das Tor automatisch wieder zu. ''Du hättest mich durch das kleine Tor reinlassen können.'' Ich strich mir eine Haarsträhne aus dem ...
... Gesicht. Er grinste. ''Klar. Aber ich wollte sehen wie du auf mich zukommst. Du bist wirklich die Hübscheste der Familie geworden, Tori.'' Ich schnaufte kurz. ''Hast du etwas anderes erwartet, du Honk?'' Er lachte. ''Kannst immer noch nicht mit direkten Komplimenten umgehen.'' ''Nur wenn sie nicht von blonden Surferboys kommen.'' ''Ein Jammer.'' Er nahm einfach meine Hand und zog mich mit. Es war Dienstag, früher Mittag. Der Platz schien ziemlich leer zu sein. Er erklärte es mir auf dem Weg. Die meisten Dauercamper hier waren erst am Wochenende hier. Schon weil viele nicht direkt aus der Region kamen. Er war zur Zeit auch der einzige der hier richtig wohnte. Es war zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber auch sehr urig. Verstand ich. Wir bogen zwei drei Mal ab, schmale Gassen mit Wohnwagen und Vorzelten. Dann kamen wir der Weser näher, und dort war dann hinter einer hohen immergrünen Hecke sein Reich. Wir blieben an einem Gartenzaun stehen. Linker Hand war ein Tor, dort hinter stand sein Nissan. Daneben war dann die Querseite eines älteren Wohnwagens. Es gab zwei Blechschuppen und noch genug Platz für ein zweites Fahrzeug. Er sagte er hatte damals gleich zwei Parzellen gepachtet. Schon weil er Anfangs hier mit seiner ehemaligen Verlobten war. Er zog mich weiter zu einem Tor . Die Vorderfront des Wohnwagens mit dem Auflieger, daneben dann ein breites Vorzelt. Alles noch einmal mit einem Dach überdeckt. Überall kleine Büsche und Hecken. Er führte mich durch das Tor was ...