1. Cynthia 24


    Datum: 01.11.2026, Kategorien: Porträt,

    ... die Frage stellte sich nicht, er hatte daran keinerlei Interesse, es ging ihm nur darum, mich restlos und in allen Varianten zu befriedigen.
    
    Eines möchte ich hier noch erwähnen, Sylvia und ihr Mann fügten sich perfekt in den Club ein und des Öfteren kam es vor, dass uns Männer im Laden besuchten, die mit Sylvia dann mal kurz verschwanden. Erst nach dem dritten oder vierten Besuch dieser Art fielen mir die markanten Ringe an den Fingern der Herren auf. Ab dem Zeitpunkt musste ich jedes Mal etwas schmunzeln, wenn wieder mal ein Mann in den Laden kam, an dessen Ringfinger der typische Ring war und nach Sylvia fragte. Mir wurde in dieser Zeit aber auch klar, dass ich mich absolut richtig entschieden hatte, dem Club nicht beizutreten.
    
    Eines Tages fragte mich Christian: “Möchtest du noch mehr Körperschmuck?“ Etwas entgeistert sah ich ihn an und gab zur Antwort: “Warum, hättest du eine Idee?“ Er druckste etwas herum und dann sagte er: “Na ja, ein zwei Ideen hätte ich schon.“ „Welche denn“, grinste ich ihn an. “Nun, mir würde ein Nabelpiercing noch gefallen und vielleicht ein zwei Ringe mehr in deinen Schamlippen“, begann er vorsichtig und sagte dann noch: “Deine Brustwarzen könnten auch etwas mehr betont werden“, und zwinkerte mir zu. Ich schaute ihn groß an und meinte dann: “Okay, zeichne mal was, was du dir so vorstellst für meine Brust und wie viel mehr Ringe würden dir den vorschweben?“ Er hob die Hand und zeigte mir vier Finger. Erst mal bekam ich große Augen, sagte ...
    ... aber nichts dazu.
    
    Am Abend dieses Tages, das Gespräch hatten wir morgens beim Frühstück, legte er mir ein Blatt Papier hin. Auf dem waren zwei brustähnliche Kreise gezeichnet und um die Nippeln herum war jeweils ein fünfzackiger Stern, wie die Sterne auf meinem Venushügel. Um diesen Stern waren kleinere Sterne angeordnet, die gut ein Drittel der Brust bedeckten. Im ersten Moment wusste ich nicht ganz genau, was ich davon halten sollte, doch dann nahm ich einen Bleistift. Ich verband den mittleren Stern an seinen Zacken mit denselben schwanzähnlichen Federn wie von meinem Phönix mit den Sternen, die um ihn im Kreis angeordnet waren. Dann hielt ich Christian die Zeichnung hin und seine Augen begannen zu glänzen. “Aber ist meine Brust nicht zu klein dafür?”, fragte ich. Er schaute mich nur an und zuckte mit den Schultern. Tags darauf lag, wie wenn es einfach mit der Post gekommen wäre, ein Prospekt von einer Ästhetikklinik zwischen den restlichen Kuverts mit Rechnungen und was sonst noch so im Briefkasten liegt. Ich schaute mich in der Wohnung um, aber von Christian keine Spur. Dann blätterte ich durch diesen Prospekt und musste bei den Vorher-Nachher-Bildern schon feststellen, dass es auch für mich einen gewissen Reiz hatte.
    
    Circa eine gute Stunde später kam dann auch Christian nach Hause. Ich hatte mir einen Scherz erlaubt und eines der Vorher-Nachher-Bilder mit einem schwarzen Stift eingegringelt und den Prospekt offen auf den Tisch gelegt. Das Vorher-Bild zeigte ungefähr ...
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