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In den Bergen Tirols
Datum: 03.11.2026, Kategorien: Romantisch
... ob ihr euch vergnügt oder nicht, aber sie ist nochmal so alt wie du! Sie könnte deine Mutter sein!" *** Beim Abendessen herrschte eine bedrückte Stimmung. Lediglich Isabella war vergnügt, wunderte sich aber bald warum alle so nachdenklich da saßen. "Ist irgendwas passiert?", fragte sie. Markus dem schon ein Klos im Hals steckte, brach die Stille. "Isabella, uns ist nicht entgangen, dass du und Ben ... wie soll ich sagen ... es ist so ..." "Meine Eltern vermuten, wir haben ein Verhältnis", funkte Ben dazwischen. Isabella schlief das Gesicht ein. Sie war sprachlos. Nervosität stieg in ihr empor und sah Hilfe suchend zu Ben. "Isabella, Du hast viel durchgemacht in den letzten Monaten, aber ich ...", fing Andrea an. Eine Träne kullerte Isabella an ihrer Wange hinab und unterbrach Andrea. "Ich muss zugeben, dass mir die Bens Nähe nach der Trennung gutgetan hat, vor allem war ich froh wie er mich vor Walter beschützt hat. Ich mag ihn wirklich. Bei ihm kann ich sein wie ich bin. Ich muss mich nicht verstellen und brauche keine Angst haben geschlagen zu werden. Bei ihm fühle ich mich sicher und geborgen. Bei Walter konnte ich das nie. Er nutzte mich nur aus und gab mir lediglich das Gefühl, bei ihm nur ein Gegenstand zu sein, den man wegräumen konnte, wenn man ihn nicht mehr brauchte." Andrea verschränkte die Arme und schüttelte leicht den Kopf. "Isabella, ich will dir nichts unterstellen, aber ... die Art, wie ihr miteinander umgeht, macht mir Sorgen. Ich möchte einfach ...
... nur wissen, was zwischen euch ist." Isabella hielt kurz inne, als müsse sie ihre Gedanken sammeln. "Andrea, ich weiß, dass es vielleicht ungewöhnlich wirkt. Aber Ben ... Ben hat mir in den letzten Wochen etwas gegeben, das ich lange nicht gespürt habe. Halt. Nach allem, was passiert ist, habe ich diese Ruhe gebraucht, dieses Gefühl, dass ich nicht immer stark sein muss. Ben hat mir das ermöglicht." Markus musterte sie nachdenklich. "Das klingt schön, aber es wirkt, als wäre es mehr als nur das. Fühlst du dich zu ihm hingezogen?" Isabella senkte ihren Blick und lächelte schwach, aber sie schüttelte leicht den Kopf. "Ich weiß es nicht, Markus. Ich weiß nur, dass er mich verstehen kann, ohne dass ich viel sagen muss. Ich fühle mich einfach wohl in seiner Nähe. Er ist ein guter Mensch - aufmerksam, respektvoll, einfühlsam. So jemanden habe ich schon lange nicht mehr an meiner Seite gehabt." Andrea lehnte sich zurück und presste die Lippen zusammen. "Aber er ist so jung, Isabella. Hast du darüber nachgedacht, wie das für ihn sein könnte?" Isabella sah Andrea an, ihre Augen wurden weich. "Ja, natürlich habe ich das. Und genau deshalb würde ich nie etwas tun, das ihn verletzen könnte. Ben bedeutet mir etwas, aber ... es geht mir nicht um irgendeine romantische Vorstellung oder um eine Beziehung. Es geht um die Verbindung, die wir gerade haben. Sie gibt mir Kraft, und ich hoffe, dass sie ihm genauso guttut wie mir." Ben sah Isabella an, überrascht von ihren Worten, ...