-
In den Bergen Tirols
Datum: 03.11.2026, Kategorien: Romantisch
... größer als sie, sodass sie sich hinter ihm verbergen konnte, wenn sie sich unsicher fühlte. Und auch wenn sie versuchte, ihre wahren Gefühle für ihn zu verbergen, wusste Isabella, dass sie eine Schwäche für jüngere, gut aussehende Männer hatte. In den Wochen nach der Scheidung schloss sich Isabella oft den Unternehmungen von Andrea und Markus an. Andrea bestand darauf und Markus war einverstanden. Anfangs hatte Ben kaum eine Wahl, als er von seinen Eltern fast genötigt wurde, Isabella zu begleiten. Doch schnell stellte er fest, dass ihm die gemeinsame Zeit mit ihr Freude bereitete. Er genoss es, an ihrer Seite zu sein, mit ihr zu lachen und sie zum Schmunzeln zu bringen. Andrea beobachtete, wie sich zwischen den beiden eine besondere Zweisamkeit entwickelte, eine Zweisamkeit, die für Isabella wie Balsam wirkte. Ihr verletztes, empfindsames Wesen begann sich allmählich zu erholen und es schien, als würde Ben ihr in jeder Hinsicht eine Stütze sein. Am Nachmittag beschlossen Ben Eltern, den Berg hinab zu rodeln. Während Andrea und Markus gemeinsam auf einer Rodel saßen, beanspruchte Ben zunächst eine Rodel für sich allein. Isabella wollte partout nicht allein den Berg hinab fahren. Sie nahm daher auf der Rodel vor Ben Platz und kuschelte sich beherzt an ihm. Bereits hier nahm Isabellas Nähe Ben die Luft zum Atmen. Ihr schelmischer Blick war ein klarer Hinweis darauf, dass sie die Situation genoss und als Ben seine Arme um ihre Taille legte um das Band der Rodel zu ...
... fassen, spürte er sofort die Spannung zwischen Isabella und ihm. Es fühlte sich an, als könnte dieser Ausflug noch einiges an unerforschten Momenten mit sich bringen. Die Strecke ins Tal war definitiv nichts für schwache Nerven. Während Bens Eltern Ben und Isabella mit ihrem sicheren Fahrstil mühelos überholten, kamen sie nach den ersten schnellen Kurven ins Schlingern und landeten schließlich in einem dichten Schneehaufen. Der Sturz war spektakulär, aber das Gefühl, weichen Schnee zu spüren, brachte Ben ein breites Grinsen ins Gesicht. "Ganz schön holprig, oder?", Isabella lachte und wischte sich den Schnee aus dem Gesicht. "Das war ja fast wie in einem Wettkampf", erwiderte Ben, während er sich aus dem Schnee quälte. Doch es blieb nicht bei diesem einen Abflug von der Strecke. Kaum hatten sie sich aufgerappelt, ging es weiter - und wieder drifteten die Beiden ab. Diesmal jedoch war es anders. In einem flüchtigen Moment blickte Ben auf und sah direkt in Isabellas Augen. Ein Funkeln lag darin, etwas, das Ben noch nie zuvor so intensiv bemerkt hatte. Es war, als würde sie plötzlich wirklich glücklich sein, als ob der ganze Stress der letzten Zeit von ihr abgefallen wäre. "Alles okay?", fragte Ben, als er bemerkte, wie sie in diesem Moment etwas besorgt wirkte. Sie nickte, ihre Augen noch immer fest auf Ben gerichtet. "Ja, ich ... danke, dass du mich gehalten hast", sagte sie leise, fast schüchtern. Ben half ihr sich aus dem Schnee zu befreien und als sie sich ...