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In den Bergen Tirols
Datum: 03.11.2026, Kategorien: Romantisch
... merkte aber wie sie versuchte ihre Zuneigung für ihm elegant zu umschreiben. "Mama, Papa, ich muss euch etwas gestehen", platzte es plötzlich aus Ben heraus, bevor er seinen Mut wieder verlieren konnte. Isabella fuhr erschrocken zu ihm herum. Sie ahnte, dass er vorhatte reinen Tisch zu machen. Ein schwerer, beklemmender Druck legte sich auf ihren Magen, während ihre Wangen sich vor Scham röteten. Hilflos lehnte sie sich tiefer in den Stuhl, als könne dieser sie vor dem Kommenden schützen. Auch Bens Eltern sahen ihn mit einer Mischung aus Verwunderung und Anspannung an, als hätten sie bereits eine vage Ahnung, was folgen würde. Ben legte seine Hand schützend auf Isabellas, sah seinen Vater Markus direkt an und sagte mit ruhiger Entschlossenheit, "Ich weiß, das ist das Letzte, was ihr hören wollt. Aber ich habe mich in Isabella verliebt ... und ja, wir sind auch intim geworden." "Ben!", flüsterte Isabella entsetzt, ihre Stimme kaum mehr als ein Hauch. "Was?" Andreas Stimme durchbrach die Stille, ein schockiertes Echo seiner Worte. Markus hingegen blieb sprachlos. "Ihr habt richtig gehört", wiederholte Ben standhaft. "Ich liebe sie, und ich stehe dazu." Für einen Moment herrschte absolute Stille, die nur durch Andreas plötzlichen Ausbruch zerrissen wurde. "Aber Ben ... sie ist meine Freundin! Isabella! Ihr hattet ... Sex?" Ihre Stimme überschlug sich vor Unglauben und Empörung. Isabella fühlte, wie die Scham sie beinahe überwältigte. Hätte es ein Loch ...
... gegeben, in das sie sich verkriechen hätte können, wäre sie ohne zu zögern darin verschwunden. "Sie kann nichts dafür", erklärte Ben schnell, seine Stimme ruhig, aber fest. "Wenn überhaupt, dann liegt die Schuld bei mir. Ich habe vermutlich unbewusst die Situation ausgenutzt." Isabella blickte Ben an, ihre Augen voller Überraschung und Anerkennung für seinen Mut. Doch sie konnte ihn mit dieser Last nicht allein lassen. "Ben", begann sie leise, "Ich danke dir, dass du mich schützen willst, aber ich trage genauso Verantwortung wie du." Ihre Stimme wurde fester, während sie Andreas Blick suchte. "Mir hat es gefallen, wie er sich um mich bemüht hat. Und ja, ich gebe zu, dass er mit seinen achtzehn Jahren eine beeindruckende Erscheinung ist. Er hat Sehnsüchte in mir geweckt, die ich lange unterdrückt habe und ich wurde schwach." Isabella hielt kurz inne, atmete tief durch und sah dann zu Ben, ihre Augen voller Zuneigung und Entschlossenheit. "Ihr habt allen Grund, auf uns beide wütend zu sein", sagte sie schließlich. "Ich liebe ihn, aber ich lasse nicht zu, dass ihr ihn dafür hasst." Die Stille die folgte, war nicht mehr angespannt, sondern nachdenklich. Andrea und Markus schienen in ihren Zweifeln zu versinken, doch Isabellas ehrliche Worte hatten sie zum Nachdenken gebracht. Sie war keine Frau, die leichtfertig handelte, das wussten sie beide. Und so blieb das Gespräch an diesem Punkt stehen, ungelöste Fragen hingen in der Luft, doch die gemeinsame Einsicht, dass es keine ...