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In den Bergen Tirols
Datum: 03.11.2026, Kategorien: Romantisch
... einfachen Antworten gab, war für den Moment genug. Nach dem Abendessen zog die Gruppe weiter in die gemütliche Hotelbar. Gedämpftes Licht und entspannte Musik schufen eine angenehme Atmosphäre. Andrea und Markus bestellten sich je einen Aperol Spritz, während Ben und Isabella sich für bunte Cocktails entschieden. Die Stimmung war nach wie vor angespannt. Isabella lehnte sich in ihrem Barhocker zurück, ließ den Strohhalm ihres Drinks durch die Finger gleiten und warf Ben hin und wieder einen unsicheren Blick zu. Markus, der das Geschehen aus dem Augenwinkel beobachtete, nahm einen tiefen Schluck von seinem Getränk. Seine Stirn legte sich in Falten, doch er sagte nichts. "Jetzt seit ihr sicher böse auf mich", stellte Ben in den Raum. Markus sah in Bens die Entschlossenheit eines Mannes. Er war nicht mehr der liebliche kleine Junge. Aus ihm war ein Mann geworden, ober er wollte oder nicht. "Ich bin dir nicht böse Ben, sagen wir, ich bin etwas überrascht." Es herrschte wieder Stille, die wie eine schwere Decke auf allen lastete. "Ich gehe mal für kleine Mädchen", erwähnte Isabella und stand auf. "Eine gute Idee" Andrea schloss sich an und beide Frauen ließen die Männer allein. Ben versuchte gedankenversunken mit dem Strohhalm, der in seiner Cola war, den Eiswürfel hinunterzudrücken. "Lässt du mich an deinen Gedanken teilhaben?", fragte Markus. Ben sah seinen Vater an. "Ich denke du weißt woran ich denke." "Isabella ..." "Jackpot!" "Liebst du sie wirklich oder ...
... ist es nur die unbändige Lust auf Sex." "Ehrlich gesagt, ich liebe sie und weiß, dass sie meine Mutter sein könnte. Ich liebe auch den umwerfenden Sex mit ihr ..." "Ich weiß ..." Ben sah seinen Vater verwundert an. "Hä?" "Ich verrate dir ein kleines Geheimnis", Markus beugte sich zu Ben und sprach sehr leise, "Deine Mutter, Isabella und ich hatten lange eine Dreiecksbeziehung. Gelegentlich schoben wir zusammen einen Dreier. Erst als Isabella Walter kennenlernte, endete dieser Zustand." Ben war baff. "Ihr habt gemeinsam gev..." "Ben!", reif Markus scharf und unterbrach Bens Wortfluss. Entschuldigend hob er seine Arme. *** Nachdem Isabella das WC verlassen hatte, blieb sie vor dem Waschbecken stehen und betrachtete ihr Spiegelbild. Neben ihr tauchte Andrea auf und begann, sich die Hände zu waschen. "Du liebst ihn also ...", sagte Andrea leise, den Blick auf das fließende Wasser gerichtet. Isabella hielt für einen Moment inne, bevor sie nickte. "Ja. Ich kann nicht in Worte fassen, was ich für ihn empfinde. Es ist einfach ... überwältigend." Andrea hob den Kopf und sah Isabella im Spiegel an. "So wie damals ... als wir zu dritt waren. Markus, du und ich ..." Ihre Stimme klang nachdenklich, fast wehmütig. Ein leichtes Lächeln umspielte Isabellas Lippen, als sie Andrea ansah. "Höre ich da etwa eine Spur von Sehnsucht in deiner Stimme?" Andrea hielt ihrem Blick stand, ein Hauch von Wehmut in war ihren Augen. "Vielleicht ... manchmal vermisse ich es. Es war eine ...