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In den Bergen Tirols
Datum: 03.11.2026, Kategorien: Romantisch
... Isabella und sie lachte über etwas, das er gesagt hatte. Es war ein Bild, das Markus nicht ganz einordnen konnte. Zwischen Sorge und Akzeptanz schwankend, folgte er Andrea aus der Bar. "Lass uns einfach hoffen, dass sie wissen, was sie tun", murmelte Markus, als sie den Flur entlanggingen. Andrea drückte seine Hand. "Manchmal müssen wir Dinge einfach loslassen. Egal, was wir davon halten." Markus schwieg, doch die Worte seiner Frau hallten noch lange in seinem Kopf nach. Nach weiteren Cocktails an der Hotelbar, als die Nacht immer ruhiger wurde, beschloss Ben, Isabella zu ihrem Zimmer zu begleiten. Der Flur des Hotels war in ein sanftes, warmes Licht getaucht, das die Szenerie beinahe wie ein Traum erscheinen ließ. Vor Isabellas Zimmer machte sie einen Schritt zu Ben, legte ihre Arme um ihn und drückte ihn sanft an sich. Ben erwiderte die Umarmung und ihre Körper schienen ineinander zu verschmelzen. Wie von einer unsichtbaren Kraft gezogen, fanden ihre Lippen zueinander. Der Kuss war zunächst zart, beinahe zögerlich, doch mit jedem Augenblick wurde er intensiver, leidenschaftlicher. Als sie sich schließlich voneinander lösten, sah Ben Isabella tief in die Augen. "Isabella", begann er, seine Stimme leise, fast unsicher, "ich verehre dich. Ich weiß, dass das alles vielleicht falsch ist .... aber ..." Isabella erwiderte seinen Blick, ihre Wangen leicht gerötet. "Mir geht es genauso, Ben. Ich fühle das Gleiche. Vielleicht ist es falsch, aber vielleicht auch ...
... nicht. Ich weiß, dass du mich begehrst, und ich dich genauso. Aber heute Nacht lassen wir es gut sein. Wir wollen deine Eltern nicht überfordern. Gute Nacht." "Vielleicht hast du recht. Gute Nacht!" Bens Blick war voller Fragen. Sie kuschelte sich an ihm, gab ihm einen letzten Kuss und flüsterte ihm "Ich liebe dich", ehe sie die Tür hinter sich schloss. Am nächsten Tag, beim gemeinsamen Frühstück herrschte weiterhin eine bedrückte Stimmung. Die sonst so lebhafte Unterhaltung, die die Familie oft beim Essen pflegte, wich einem angespannten Schweigen. Andrea und Markus tauschten besorgte Blicke aus, während Ben und Isabella sich auffallend aus dem Weg gingen. Sie vermieden es, einander anzusehen und ihre Bewegungen wirkten zurückhaltend, fast mechanisch. Andrea, die die unangenehme Atmosphäre nicht länger ertragen konnte, stellte ihre Kaffeetasse ab und blickte erst zu Ben, dann zu Isabella. "Okay, was ist hier los? Ihr beide benehmt euch, als könntet ihr euch nicht ausstehen." Ben räusperte sich und hob den Blick. "Ich weiß, dass ich euch gestern überrumpelt habe. Das war nicht meine Absicht. Trotzdem ändert das nichts an meinen Gefühlen für Isabella." "Ben, Isabella ... was auch immer zwischen euch ist, wir wollen, dass ihr glücklich seid. Wir werden euch nicht im Weg stehen", erklärte sich Andrea. Und Markus setzte fort, "Es mag ungewöhnlich sein, aber das Leben ist zu kurz, um gegen echte Gefühle anzukämpfen. Wenn ihr beide glaubt, dass es richtig ist, dann ...