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Behandlungszimmer - Der neue Physiotherapeut
Datum: 07.11.2026, Kategorien: Verführung
... zurückgenommen. Wie jemand, der sich irgendwo zwischen Alltag und Verantwortung unauffällig verloren hat. Genau das machte es schwer, diese Gedanken in mir zu stoppen. Vielleicht war er treu. Vielleicht nicht. Vielleicht fragte er sich manchmal, ob das alles war. Vielleicht sah er nie hin. Oder vielleicht sah er öfter, als er durfte, und sprach nicht darüber. Ich fragte mich, ob ihm auffiel, wie meine Haut wärmer wurde, wie mein Atem unruhiger wurde. Oder ob ich für ihn nur eine weitere Patientin in einer langen Woche war, ein Rücken unter vielen, ein Termin im Ablauf. Ich wollte die Gedanken abwürgen. Doch sie liefen weiter. Ich lag dort, atmete langsam, sein Druck wanderte über meinen Rücken, und tief in meinem Kopf begann ich bereits, ihn mir in einem anderen Licht vorzustellen. Weil mein Körper ihn spürte und mein Kopf wissen wollte, was sich hinter dieser Ruhe verbarg. Ich fragte mich, wie das für ihn war. Jeden Tag fremde Körper. Frauen. Junge, alte. Dicke, dünne. Schöne, traurige, schweigende. Ob er manchmal zu Hause lag und an eine von ihnen dachte. Vielleicht nicht an mich. Aber an irgendeine. An eine, die vielleicht gestöhnt hat, wenn er die Schulter drückte. An eine, deren Slip ein Stück zu hochgerutscht war. An eine, deren Haut gerochen hat, wie er's mochte. Ich fragte mich, ob er sich manchmal einen runterholte nach der Arbeit. Ganz still. In seinem Badezimmer. Oder im Büro, die Tür abgeschlossen, während die Praxis leer war. Ich dachte ...
... an mich selbst wie ich da lag, mein Shirt weg, mein Rücken bloß, mein Slip so tief, dass man den oberen Ansatz meines Pos sehen konnte, wenn man wollte. Ich wusste nicht, ob er hinsah. Aber ich stellte mir vor, wie er es vielleicht abspeicherte. Nicht, weil er ein Creep war. Sondern weil er ein Mann war. Mit einem Schwanz. Mit Gedanken. Mit einem Leben, das vielleicht zu still geworden war. Und einem Körper, der trotzdem noch wollte. Ich fragte mich, wie oft er es tat. Ob er leise war dabei. Ob er schnell kam. Oder ob er es hinauszögerte. Ob seine Frau es wusste. Oder einfach nicht mehr fragte. Ich biss mir auf die Unterlippe. Seine Hände waren noch auf meinem Rücken, als ich seine Stimme hörte. "Verspannung zieht sich bis in den unteren Rücken... hast du viel am Schreibtisch gesessen in letzter Zeit?" Ich nickte, mein Gesicht noch in der Liege. "Ständig. Kaum Bewegung. Alles irgendwie eingefroren." Er drückte sanft neben der Wirbelsäule, wanderte mit den Daumen tiefer. "Kenn ich. Ich hock auch ständig in der gleichen Haltung. Wird nicht besser mit der Zeit." Ich drehte leicht den Kopf zur Seite. "Du auch? Ist doch dein Job, dich zu bewegen." Er lachte leise. Tief. Rau. "Ja... das denkt man." Er fuhr fort, ohne zu pausieren: "Ich sitz meistens abends auf der Couch. Meistens zu müde, um noch was zu machen." "Und deine Frau?" Der Satz rutschte mir raus. Seine Hände hielten kurz inne. "Die ist meistens auch müde. Andere Art von Müdigkeit. Kinder. Schule. ...