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Blanke Bewährung, Teil 2
Datum: 08.11.2026, Kategorien: Schamsituation
... nach sich ziehen.“ Lilly blickt zum Anwalt und nimmt vorsichtig ihre Arme weg von ihrem Körper und legt sie auf den Tisch. Sie zittert merklich am ganzen Körper, sowohl aufgrund der kalten Luft im Saal als auch aufgrund der Nervosität, die sie verspürt. Für kurze Zeit herrscht im Saal Unsicherheit, wie es denn weitergehen würde. Dann erscheint erneut der Gerichtsdiener, der zuvor mit Lillys Kleidern verschwunden war. Er hält ein blaues Armband in der Hand und geht direkt auf Lilly zu. „Frau Renner, jedes Mal, wenn Sie aus dem Haus gehen, müssen Sie zwingend dieses Armband tragen. Es identifiziert Sie als verurteilte Straftäterin, die gezwungen ist, nackt zu sein. Das verhindert, dass Polizisten Sie wegen Exhibitionismus‘ festnehmen kann. Aktuell sind Sie noch die einzige Person im Amtsbezirk, die diese Strafe bekommen hat, doch mit der Zeit werden mit Sicherheit weitere Personen dazu kommen, die sich legal nackt in der Öffentlichkeit aufhalten werden. Das Tragen des Armbands ist also essenziell. Bitte legen Sie es jetzt an.“ Lilly greift nach dem Armband, welches aus blauem Hartgummi besteht und bis auf einen Strichcode keine besonderen Auffälligkeiten bietet. Während sie es anlegt, werden ihr erst die Worte vom Gerichtsdiener wirklich bewusst. Sie wird die einzige Person in der ganzen Region sein, die nackt in der Öffentlichkeit sein muss. Jeder, der es will, würde sie und ihren nackten Körper kennenlernen. Sie ist immer noch dabei, die vielen Emotionen, Eindrücke ...
... und Informationen zu verarbeiten, während der Richter mit einem erneuten lauten Schlag mit seinem Hammer noch einmal die Aufmerksamkeit auf sich bringt. „Somit sollten alle Angelegenheiten geregelt sein. Ich erkläre die Sitzung somit für beendet. Sie können nach Hause gehen.“ Während die Zuschauer und Lillys Anwalt den Saal nach und nach verlassen, geht der Anwalt der Gegenklage mit einem hämischen Grinsen an Lilly und ihren Eltern vorbei. „Viel Spaß, Sie Flittchen!“ Noch zu geschockt von den Eindrücken bleiben die drei erst einmal sitzen, bevor sie vom Gerichtsdiener gebeten werden, ebenfalls den Saal zu verlassen. „Komm Schatz, wir gehen nach Hause.“, sagt ihre Mutter und legt dabei liebevoll den Arm um sie. Mit wackligen Knien steht Lilly auf und folgt ihren Eltern nach draußen. Im Gerichtsgebäude geht es erst einmal zentral die Treppen nach unten. Als ihr dort ein paar Leute entgegenkommen, will Lilly sich gleich mit den Händen bedecken, aber denkt sofort an die Warnung des Richters und lässt sie wieder an die Seiten fallen. Unten angekommen geht es durch die Lobby, wo sich erneut viele Leute befinden, und dann wieder nach unten in die Tiefgarage. Diese ist zu diesem Zeitpunkt, zu Lillys Erleichterung, leer. „Gott sei Dank haben wir in der Tiefgarage geparkt!“, sagt sie. Ihr Vater wollte ursprünglich mit der Straßenbahn fahren… Im Auto folgt im Stadtverkehr dann die nächste Herausforderung für die Schülerin, als einige Leute durch das Fenster der Rückbank ...