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Die beste aller Welten
Datum: 11.04.2020, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,
... und nahm sie leidenschaftlich. Oh ja, offensichtlich turnte ihn ihre neue Haarfarbe tatsächlich an, dachte Karolina, als er in ihr ejakulierte. Dabei hatte er keine Ahnung, daß sie es nicht für ihn getan hatte. "Oh. Du hast dir die Haare gefärbt." Leonie wirkte verblüfft, beinahe schockiert, als sie Karolina am nächsten Tag im Büro sah. "Ja. Was hältst du davon?" - "Ich...ich habe dich schon einmal mit dieser Haarfarbe gesehen." - "Ich hatte noch nie rote Haare." - "Nicht in diesem Leben." Karolina sah sie eindringlich an. "Ich glaube, wir sollten reden." Sie zog Leonie in ein leeres Büro und schloß die Tür hinter ihnen. "Du wirst mich für verrückt halten, aber...in einer anderen Realität sind wir ein Paar." - "Ich weiß." - "Dann sollten wir es auch hier sein." Unvermittelt küßte sie Leonie. Diese war zunächst überrascht, erwiderte dann aber den Kuß und ergab sich der gegenseitigen Begierde, ihre Lippen aufeinandergepreßt und ihre Zungen einander umkreisend. Karolina drückte sie an die Wand, rieb den Unterleib gegen ihren und spürte, wie sie feucht wurde. "Nicht hier!", stieß Leonie hervor und schob Karolina von sich. "Wir können hier nicht zusammen sein. Nicht in dieser Welt." - "Aber ich liebe dich!" - "Ich liebe dich auch." - "Dann hilf mir. Bitte! Ich ertrage das nicht mehr." Leonie sah ihr tief und ernst in die Augen. "Es liegt nur an dir. Du mußt eine Entscheidung treffen." In diesem Moment wurde Karolina klar, daß sie recht hatte. Es waren ihre Gefühle ...
... für Robert, die sie hier gehalten hatten. Aber auf Dauer konnte sie nicht ihn und Leonie gleichzeitig lieben, und sei es in unterschiedlichen Realitäten. Sie mußte diesen Schwebezustand auf die eine oder andere Weise beenden. Und die Wahl fiel ihr nicht schwer. "Das habe ich", antwortete sie Leonie bestimmt. In dieser Nacht machte Karolina noch einmal Liebe mit Robert, so leidenschaftlich und intensiv wie nie zuvor. Denn sie wußte, es war das letzte Mal. Mit allen Sinnen gab sie sich dem Akt hin und sog jedes Detail ein, um es in ihrer Erinnerung abzuspeichern. Sein harter Penis in ihr. Ihre in einem gemeinsamen Rhythmus der Lust verbundenen Körper. Sein heftiger werdender heißer Atem. Der Ausdruck rasch zunehmender Erregung auf seinem Gesicht. Das Zucken seines Glieds in ihr im Orgasmus und sein warmes Sperma, das ihre Vagina flutete. Auch wenn Robert nicht wissen konnte, welche Bedeutung dieser Akt für sie hatte, schien er dessen besondere Intensität zu spüren. Sie taten es noch einmal, gaben sich einander völlig hin und gingen in der gemeinsamen Leidenschaft auf, bis ihre Körper sich miteinander im Höhepunkt wanden. Als Karolina spürte, wie sie langsam in den Schlaf abdriftete, überkam sie Wehmut. Noch einmal öffnete sie die Augen, betrachtete den leise schnarchenden Robert und küßte ihn sanft auf die Wange. "Leb wohl und alles Gute", flüsterte sie. * "Du siehst heute so glücklich aus", sagte Leonie zu der neben ihr im Bett liegenden Karolina. "Das bin ich ...