1. Die Galamex-Saga - Teil 01


    Datum: 12.04.2020, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,

    ... zueilte und mich in eine sehnsüchtige Umarmung drückte, verlor das Monster an Lautstärke. Als dann auch noch ein leidenschaftlicher, fordernder Kuss folgte, verkümelte sich das Monster vollends in eine dunkle Ecke, um auf die nächste Gelegenheit zu lauern, sich bemerkbar zu machen.
    
    "Meine Güte - mir war gar nicht bewusst, wie sehr ich diese Lippen vermisste", hauchte mir Cygnus ins Ohr. Ich spürte wie sich Erregung in mir breit machte, insbesondere in meinen Brüsten, die eng an seinen Körper gedrückt waren.
    
    "Nur die Lippen?" fragte ich verspielt und presste meinen Unterleib gegen seinen Körper. Zufrieden stellte ich fest, dass seine eigene Erregung der meinen in nichts nachstand. Cygnus versuchte erfolglos, etwas Abstand zu gewinnen, während ich ihn fest umklammert hielt, als würde mein Leben davon abhängen.
    
    "Ich kann nicht vermissen, was ich noch nicht hatte, Ornella. Aber dass es mich danach verlangt, wird mir in diesem Augenblick schon beinahe schmerzhaft bewusst." Er deutete mit seinem Blick nach unten, wo unsere Körper aneinander gepresst waren und kehrte dann zu meinem Gesicht zurück. "Wirst du etwas Gnade walten lassen, meine Göttin? Oder wirst du mich weiter dieser süssen Folter aussetzen?"
    
    Ich griff nach seinem Nacken und forderte einen langen, ausgedehnten Nachschlag zu seinem ersten Kuss, bevor ich endlich Erbarmen zeigte und etwas abrückte. Er griff sich vorne an die Hose, um seine offensichtliche Erektion zurecht zu rücken, ohne jedoch die Situation ...
    ... merklich verbessern zu können. Dafür war die Jeans definitiv zu eng geschnitten. Unsere Umarmung musste für ihn tatsächlich schmerzhaft gewesen sein. Ich musste zugeben, dass ich die Wirkung die ich auf ihn hatte genoss.
    
    "Ich habe dich wirklich - wirklich - vermisst, Ornella", fuhr er lächelnd fort. "Unser täglicher Austausch war zwar toll, aber an deine physische Anwesenheit kommt er nicht ran."
    
    "Das sehe ich genauso", pflichtete ich ihm bei. Mir schien es, als wäre seit unserem ersten Date eine Lücke in mir entstanden. Eine Lücke, die er nun gefüllt hatte. In seinen Augen spiegelte sich dieses Gefühl. Wie zuvor, liefen wir wieder synchron. Er nahm mich bei der Hand und führte mich zur Brunetten.
    
    "Darf ich dir meine beste - pardon - inzwischen meine zweitbeste Freundin, Alejandra Salazar, vorstellen?"
    
    Das beschwichtigt geglaubte Ungeheur reckte bei der Erwähnung dieses Namens seine hässliche Fratze aus der Dunkelheit. Dies war die Frau, die Cygnus' Mund genauso gut kannte wie ich, wenn nicht sogar besser! Alejandra streckte mir erfreut die Hand entgegen. Sie bemerkte offenbar, dass ich kurz zögerte ihre Hand zu schütteln.
    
    "Hallo, Ornella, ich bin wirklich erfreut, dich endlich kennenzulernen! Ich habe schon viel von dir gelesen. Cygnus hat nicht übertrieben: Du bist eine ausserordentliche Schönheit!"
    
    "Danke, gleichfalls" gab ich halbherzig zurück.
    
    "Sollte er sich je von dir trennen und du auch auf Frauen stehen solltest, dann lass es mich wissen!"
    
    "Das ...
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