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Die Galamex-Saga - Teil 01
Datum: 12.04.2020, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,
... gemächlichen Rhythmus ein, behutsam und langgezogen, als ob sich sein Penis, genauso wie seine Augen zuvor, jeden Millimeter einprägen wollte. "Du fühlst dich so gut an, Ornella", seufzte er. "Ich fühle mich in dir so... geborgen. Als wäre ich... endlich vollständig." Ich wusste genau was er meinte, denn mir ging es nicht anders. In diesem Augenblick in Raum und Zeit waren wir füreinander gemacht und ergänzten einander in vollendeter Perfektion. Es war wie ein Offenbarungserlebnis und veränderte mich für immer - auch wenn mir dies in diesem Moment nicht in vollem Umfang bewusst war. Die Zuneigung, die Verehrung, die LIEBE die ich in Cygnus Augen wahrnahm, erweckten in mir den Wunsch, Korrektur: das Bedürfnis, diese Gefühle zu spiegeln, sie in vollem Umfang zu erwidern. Sein Tempo nahm zu, fast umerklich zuerst, dann immer offensichtlicher. Die Stösse waren zwar immer noch zurückhaltend, nicht so hart und tief wie davor, aber es war eindeutig, dass er auf seinen eigenen Höhepunkt zusteuerte. Er atmete nun schwer, und sein Blick trübte sich. Und doch verliessen seine Augen die meinen zu keinem Zeitpunkt. Ich spürte, wie mich diese Erkenntnis selbst wieder Richtung Gipfel hob. "Ornella! Ich... ich bin gleich so weit", ächzte Cygnus, und ich erkannte in seinem Blick seine Absicht. Ich zog meine Beine von seinen Schultern und umklammerte damit seinen Oberkörper. "B-bleib drin, Cygnus", verlangte ich, liess ihm aber nicht wirklich eine Wahl, denn meine Beine ...
... hielten in fest wie eine Zange. "O-ORNELLA! ICH... K...!" Wir kamen gleichzeitig. Und obschon mein Orgasmus nicht so intensiv war wie die beiden vorhergehenden, so empfand ich ihn dennoch als den erfüllendsten der drei - weil ich ihn mit Cygnus teilte. Weil ich ihm in die Augen blicken durfte, während er zuckend und zitternd seinen heissen Samen in mir ergoss. Weil sein von der Ekstase verzerrtes Gesicht der herrlichste Anblick war, den ich mir bei meinem eigenen Orgasmus wünschen konnte. Korrektur: Er war genauso intensiv wie die vorhergehenden, aber eben nicht auf physischer sondern auf gefühlsmässiger Ebene. Cygnus sank, nach wie vor zitternd (aber vermutlich vor Anstrengung) auf seine Ellbogen, seine Züge drückten ungefilterte Glückseligkeit aus. Er küsste mich liebevoll. "Das war..." begann er, nach Worte ringend. Für etwas, das keine Worte brauchte. "Ja, das war es", pflichtete ich ihm bei, mich sonnend in diesem perfekten Verständnis. *** Cygnus *** Ich blieb noch eine Weile in ihr. Traurig darüber, dass dieses unwiederholbare erste Mal schon vorbei war. Glücklich darüber, dass es geschehen war. In Ornellas Augen erkannte ich dieselbe Zuneigung, die ich für sie empfand. Und ein Versprechen auf mehr. Allmählich machte sich jedoch Erschöpfung in mir breit. Ich hatte in den letzten Wochen nicht allzu viel geschlafen. Die letzte Nacht hatte ich vor lauter Aufregung hinsichtlich der bevorstehenden Intimität mit Ornella praktisch kein Auge zugetan. Die Unruhe ...