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Die Galamex-Saga - Teil 01
Datum: 12.04.2020, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,
... Ich würde nie von dir wollen, dass du meinetwegen deine Träume aufgibst." "Was willst du dann?" fragte sie zögernd. "Ich... ich will nur, dass du vorbereitet bist auf das, was meinetwegen noch auf dich zukommen könnte." *** Ornella *** In diesem Augenblick wusste ich nicht, was ich sagen sollte. Ich wusste nicht, was ich denken sollte. Ich wusste nicht, was ich fühlen sollte! Während ich noch vor einigen Minuten auf einem unbeschreiblichen Hochgefühl geritten hatte, überrollte mich nun ein Sturm aus Zweifeln und Unsicherheit. Cygnus Worte ergaben tatsächlich Sinn. Die Aussicht darauf, auf irgendeinen entlegenen Aussenposten der Flotte versetzt zu werden, unerreichbar weit weg von Cygnus, versetzte mich in Angst und Schrecken. Selbst die Aussicht auf einen Tiefraum-Einsatz wirkte nun nicht mehr so einladend - was mich noch mehr verstörte. Ich hatte ein Leben lang davon geträumt, meine gesamte Ausbildung lang die Berichte von Forschungsschiffen verschlungen, in der Hoffnung irgendwann selbst fremde Welten zu bereisen! Und nun...? Wie war es möglich, dass ich nach nur einer einzigen intimen Begegnung, mit einem Mann den ich nüchtern betrachtet nicht wirklich kannte, alles in Frage stellte, wofür ich mein Leben lang hart gearbeitet hatte? Ich sah die Sorge in Cygnus' Gesicht, den Schmerz der ihm meine Unsicherheit bescherte. Und ich fühlte, wie er allmählich in meinem Inneren erschlaffte. Aber das wollte ich nicht zulassen. Er war ehrlich zu mir gewesen. Und ...
... er hatte die Tatsache respektiert, dass ich eigene Träume hatte und diese vor seine eigenen Bedürfnisse gestellt. Ich begann ganz langsam, mein Becken auf und ab zu bewegen, um Friktion zu erzeugen. Zufrieden stellte ich fest, dass meine Anstrengungen Wirkung zeigten, denn die vorherige Härte kehrte zurück. Ich verdrängte die Gedanken an eine unsichere Zukunft vollends. Was zählte war das Hier und Jetzt. Hier und Jetzt lag der Mann unter mir, der mir die drei besten Orgasmen meines Lebens geschenkt hatte. Hier und Jetzt brauchte er mich - und ich ihn. "Ornella - " begann er, doch ich legte ihm lächelnd einen Finger auf den Mund. "Schhht, lass die Zukunft Zukunft sein, Cygnus. Das Hier und Jetzt gehört uns. Nur uns." Ich erhöhte mein Tempo und spürte, wie das Feuer der Lust erneut entfacht wurde. "Ornella", hauchte Cygnus und fuhr meinen Bauch entlang zu meinen Brüsten. "Schhht, Liebster. Sei einfach still und geniess es. Geniess mich! Ich bin dein!" Ich schaltete noch einen Gang höher. Unsere Körper klatschten nun hörbar gegeneinander, vermutlich auch weil meine Säfte nun ausgiebig flossen. Dieses Geräusch war dermassen erotisch, dass ich schon befürchtete, viel zu schnell zum Höhepunkt zu gelangen. Denn ich wollte eine Wiederholung des letzten, des gemeinsamen Orgasmus erleben. Und erneut schienen Cygnus und ich synchron zu laufen. Sein Becken stiess nun rhytmisch nach oben, meine eigenen Bewegungen spiegelnd, während sich seine Hände in meinem Busen ...