1. Auslandssemester in Italien Teil 04


    Datum: 30.04.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... mich zu dem Regal und streckte mich schließlich nach oben, um die lange Schere zu erwischen. Als ich mit den Fingern dran war, zog ich vorsichtig daran, um sie unter einem schweren Karton hervorzuziehen. Es fehlte nur noch ein kleines Stück, als ich etwas mein Gleichgewicht verlor und die Schere mit einem viel zu starken Ruck hinauszog. Dadurch setze sich der schwere Karton in Bewegung und kippte mir unerwartet entgegen. Ich konnte nur noch erschrocken aufschreien und meine Hände schützend über meinen Kopf halten. Kurz darauf polterte der gesamte Inhalt samt Papparton über mich hinweg. Ich fiel dabei nach hinten und landete rücklings auf einem Fahrrad, welches meinen Sturz glücklicherweise abfing. Verdattert blieb ich dort sitzen.
    
    Nur wenige Sekunden später wurde die Tür der kleinen Gartenhütte aufgerissen und Massimo stürzte hinein.
    
    „Dio mio! Sei ferito? - Mein Gott, bist Du verletzt?", fragte mich Massimo mit entsetztem Gesichtsausdruck.
    
    „Penso di no - ich denke nicht", antwortete ich schnell, obwohl ich mir gar nicht so sicher war.
    
    Ich begann meinen Körper nach Verletzungen zu scannen, während Massimo begann, heruntergefallene Gegenstände am Eingang zur Seite zu räumen. An meiner Hüfte bemerkte ich schließlich eine ordentliche Schürfwunde, die leicht blutete. Hier hatte mich die Kiste oder ein Gegenstand beim Herabstürzen wohl am heftigsten erwischt. Massimo bemerkte die Verletzung ebenfalls und meinte, er sei gleich wieder zurück und ich solle mich nicht ...
    ... bewegen.
    
    „So ein Mist!", dachte ich mir. Eine schöne Hilfe war ich. Am Ende verursachte ich mehr Chaos als vorher. Massimo würde womöglich tierisch genervt sei. Es war heiß und stickig in der Hütte. Ich bereute schon, dass ich überhaupt meine Hilfe angeboten hatte, als Massimo nach nicht einmal einer Minute in die Hütte zurückkehrte. Er hatte eine Flasche Wasser, ein Handtuch und Pflaster dabei. Er versuchte mir die Sachen herüber zu reichen, was bei dem Chaos gar nicht so einfach war. Also hangelte er sich durch die herumstehenden Gartengeräte und die abgestellten Sperrmüll, um besser zu mir zu gelangen. Als mich Massimo erreicht hatte, stelle er sich vor mich und beugte sich zu meiner Verletzung hinunter, um sie besser begutachten zu können.
    
    „Fa molto male? - Tut es sehr weh?", fragte er sichtlich besorgt. Der Schmerz war auszuhalten und es würde außer einem blauen Fleck und ein wenig Schorf nichts weiter bleiben. Das war ich mir ziemlich sicher. Massimo meinte, man müsse die Wunde unbedingt reinigen und untersuchen. Mit seinen Fingerspitzen tastete er vorsichtig meinen freiliegenden Bauch um die Wunde herum ab. Ich war irgendwie überrascht von dieser Berührung. Es fühlte sich gut an, wie seine Finger so vorsichtig an meinem Bauch entlangfuhren. Ich hielt unbewußt die Luft an und biss mir auf die Unterlippe. Dann goss er Wasser über das kleine Handtuch und tupfte damit vorsichtig über die verletze Haut. Mir gefiel die Art, wie sich Massimo um mich sorgte und wie er jetzt ...
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