-
Drei neue Wege zum Glück 09
Datum: 13.05.2021, Kategorien: Nicht festgelegt,
... gespreizten Beine stand sie leicht offen und ließ einen hoffnungsvollen Blick etwas tiefer in sie hinein zu. Was dahinter lag, war jedoch in Dunkelheit gehüllt. Ich musste mich zwingen, weiterzugehen. Ansonsten wäre ich wahrscheinlich binnen Sekunden über sie hergefallen. Ich ging weiter um sie herum und blieb dann einen Augenblick vor ihrem Kopf stehen und wartete die Reaktion ab. Michaela hatte offensichtlich bemerkt, dass ich mich wieder zu ihr gesellt hatte, denn sie hob etwas den Kopf, als sie meine Füße sah. Ich hatte gehofft, dass sie zu mir herauf sehen würde, aber man kann ja nicht alles haben. Ich kniete mich zu ihr herunter und nahm ihren Kopf in meine Hände. Ich hob ihn so weit hoch, dass sie mich ansehen konnte. Ihr müder Blick traf meinen. Für einen kurzen Augenblick sahen wir uns tief in die Augen, doch sie konnte ihn nicht lange halten. Es war Zeit, das Schweigen zu brechen. Steffen: „Für ein Dreckstück hast du dich heute sehr gut gehalten. Auch wenn du dafür schon eine Belohnung erhalten hast, denke ich, dass ich dir noch eine gewähren kann. Du darfst heute Nacht mal wieder richtig ausschlafen. Na, was hältst du davon?" Michaela: „Das wäre schön, Herr." hauchte sie. Steffen: „Gut, dann habe ich noch etwas für dich: Wir haben uns dazu entschlossen, dich wieder zu befördern. Ab sofort bist du unser kleines Ficktierchen. Das bedeutet für dich zum ersten, dass du nicht mehr sprichst. Du wirst unsere läufige Hündin sein, und alles was du ab ...
... sofort von dir geben wirst ist bellen. Du wirst einmal bellen für ja und zweimal für nein. Hast du das verstanden?" Michaela: „Ja, Herr." Kaum hatte sie diesen Satz beendet, traf sie eine schallende Ohrfeige. Michaela versuchte, möglichst keinen Ton von sich zu geben. Doch ein leises Schluchzen bahnte sich schließlich doch seinen Weg aus ihr heraus, gefolgt von einer Träne, die ihre linke Wange herunterkullerte. Steffen: „Offensichtlich hast du noch nicht richtig verstanden, vielleicht solltest du doch ein wertloses Dreckstück bleiben. Ich denke, du schläfst heute Nacht am besten in dem Schlammloch da hinten. Muss ich eben noch einen Pflock in die Erde rammen, an dem wir dich anbinden können." Ich lies ihren Kopf aus meinen Händen gleiten und stand wieder auf. Als Michaela meine Worte verarbeitet hatte, zuckte sie zusammen und Angst machte sich in ihren Gesichtszügen breit. Sie warf einen schnellen Blick in den inzwischen stockfinsteren Garten. Irgendwo dort hinten in dieser schwarzen Fläche war das Beet, das sie vor zwei Tagen betrunken von Steinen befreit hatte und dabei zentimetertief im Schlamm steckte. Es wäre wohl ein leichtes gewesen, das inzwischen trockene Beet wieder mit reichlich kaltem Wasser in einen Sumpf zu verwandeln. Schließlich wurde aus der Angst blanke Panik, die ihren ganzen Körper ergriff. Sie ließ sich auf den nassen Boden fallen und umschlang mit ihren Armen meine Knöchel. Michaela: „Nein, Herr, bitte nicht, bitte, ich will nicht im Schlamm ...