1. Polyamorie 04 - Kapitel 03


    Datum: 28.05.2021, Kategorien: Romane und Kurzromane,

    ... die Kante von ihrem Schlafsessel und beuge mich herunter, um sie zu küssen. Sie kommt mir entgegen. Unsere Lippen berühren sich. Ich schiebe ihr meine ‚Beute' in den Mund.
    
    Lena schluckt, dann fragt sie: „Mmh, was ist das?"
    
    Den Rest schlucke ich selber: „Die Frage müsste heißen: Von wem ist das?" Dann schaue ich über meine Schulter zur Toilettentür. Die geht just in dem Moment auf und der Schnellspritzer kommt heraus. Er prüft seinen Hosenstall und sieht zu mir rüber. Seine Augen leuchten. Zum Dank deutet er einen Kuss in die Luft in meine Richtung und lächelt.
    
    Lena sieht mich erstaunt an.
    
    Im aufgeregten Flüsterton zischt sie: „Mann, Lisa, was machst du für ein Scheiß. Du kleine Schlampe, du kannst doch nicht einfach mit jedem Fremden rummachen. Denk mal an deine Mutter, du verurteilst sie für ihr Fremdgehen und bist selber nicht besser. Du bist jetzt auch eine verheiratete Frau. Na ... zumindest in einer festen Beziehung. Ich käme nie auf die Idee, Papa zu betrügen, schon gar nicht, wenn ich von ihm schwanger sein sollte. Was glaubst du, wird er dazu sagen?"
    
    Mit den Schultern zuckend entgegne ich: „Erstens bin ich nicht schwanger, zweitens habe ich noch einen gut bei ihm und drittens bin ich jetzt auch im ‚Mile High Club'. Ich bin es leid, dass du mir immer einen Voraus bist und mich damit aufziehst." Ich äffe sie nach. „Ich bin vielleicht schwanger, weil ich Sex im Flugzeug hatte." Ich stemme meine Hände in die Hüften und beuge mich zu ihr. „Hatte ich jetzt ...
    ... auch, du Bitch. Und außerdem, von wem sollte Papa es denn erfahren, wenn nicht von dir? Willst du petzen?"
    
    Angriffslustig reckt Lena den Kopf vor. „Warum sollte ich ihm nichts davon erzählen? Schließlich bin ich auch deine Partnerin, du hast mich auch betrogen."
    
    „Nicht so richtig. Wir haben beide das Sperma von einem Fremden geschluckt. Wir haben es geteilt, wie ich immer alles mit dir gerecht teile." Ich lege meinen Finger ans Kinn und tue, als würde ich überlegen. „Na, eigentlich hast du mehr abbekommen als ich. Ich denke, ich habe dich nicht betrogen."
    
    Lena sieht mich fassungslos an. Ihr Blick verfolgt mich, als ich mich wieder auf meinen Platz setze.
    
    Lena will aufstehen und hinter mir her, da wird sie von der Kette zurückgerissen und landet unsanft auf dem Sitz. Das war es, Lena sieht mich entgeistert an.
    
    Ich befestige die Ketten wieder an mir und setze mich mit einem triumphalen Lächeln auf den Sessel. Lena kniet sich auf ihr ‚Bett'. Wortlos starrt sie mich an. Ich tue so, als ob ich sie nicht bemerke. Innerlich feiere ich ein Fest.
    
    2:1 -- Sieg für Lisa.
    
    Den Rest des Fluges sind wir liebe Mädchen. Lediglich beim Verlassen des Flugzeugs musste ich mich Bücken und habe dabei ‚ganz zufällig' meinen Po gegen den Schwanz des Pantysniffers gedrückt. Ich bin sicher, er hat es gemocht. Lena hat es natürlich bemerkt und mich sofort an der Kette nach draußen gezogen. Ich frage mich, seit wann Lena so eine Spaßbremse ist?
    
    In Frankfurt mussten wir fünf Stunden ...