-
Polyamorie 04 - Kapitel 03
Datum: 28.05.2021, Kategorien: Romane und Kurzromane,
... auf den Weiterflug nach Hannover warten. Es ist schon halb sechs morgens. Durch den Zeitunterschied fühle ich mich sechs Stunden älter, bin schlapp und müde. Lena hingegen ist topfit. Sie hatte im Flugzeug auch geschlafen. In der Halle zückt Lena ihr Handy und ruft Siggi an. Der Verrückte will uns tatsächlich aus Frankfurt abholen. Er meint, mit etwas Glück sind wir vor dem Flugzeug in Hannover. Das könnte hinkommen, überlege ich. Da wir vom Flughafen noch durch ganz Hannover fahren müssten, wären wir vielleicht sogar später zu Hause. Jedenfalls überzeugt uns das und Siggi fährt los. Lena und ich suchen uns einen Platz zum Warten und finden in der First Class Lounge der Lufthansa bequeme Liegestühle. Ich setze mich und schlafe sofort ein. Lena rüttelt mich wach: „Siggi ist gleich da." Wir schnappen unsere Koffer und ziehen sie durch die Halle hinter uns her. Immer noch angekettet und beide ohne Slip. Ich bin schon wieder richtig feucht und Lena streift mit ihrer Hand beim Laufen ständig gegen meinen Rock. Das Reiben des Stoffes auf meiner nackten Haut erinnert mich an meine blanke Pussy. Ich revanchiere mich und fasse Lena wie beiläufig unter den Rock und geben ihr einen Klaps auf den Po. Die Leute hinter uns müssen ihren nackten Po gesehen haben. Lena greift meine Hand und lächelt mir zu. Im Gehen geben wir uns einen Kuss. Alles ist wieder gut. Siggi kommt uns mit weit ausgestreckten Armen entgegen: „Da seid ihr ja meine Zuckerhasen. Ihr seht aber fesch aus und ...
... die tollen Halsbänder. Die kommen mir sehr bekannt vor. Los kommt, Husch-Husch ins Auto, dann sind wir bald zu Hause." Wir begrüßen ihn und geben ihm gleichzeitig einen Kuss auf die Wangen. Ich bin froh, dass er nicht sofort nach Julia oder Marie gefragt hat. Das will ich nicht in der Öffentlichkeit am Frankfurter Flughafen besprechen. Siggi fährt einen alten Mercedes. Lena und ich verstauen die Koffer und setzen uns zusammen auf die Rückbank. Wir sagen ihm, dass wir müde sind und lieber jetzt nicht reden wollen. Er hat Verständnis und fährt los. Lena steckt die Ketten ein und holt stattdessen einen Vibrator aus dem Rucksack. Wie selbstverständlich gibt sie mir den und sucht nach dem anderen. Ihren Dildo hat sie bereits gefunden und steckt ihn wie gewohnt in den Mund. Ich drehe meinen Vibrator auf die Wohlfühlstufe und spiele damit an meinen Kitzler. „Ohhh, tut das gut!", stöhne ich und lege den Kopf in den Nacken. Inzwischen ist Lena auch fündig geworden. Zwei Handgriffe später macht sie es mir nach. „Na, wenn das nicht meine Verkaufsschlager, Ding und Dong, sind, die ich da höre. Ihr zwei Hübschen lasst es euch aber auch richtig gut gehen. Macht euch doch nichts aus, wenn ich die Musik lauter drehe, sonst werde ich davon nur abgelenkt." Schon dreht er am Lautstärkeregler und fährt, von Helene Fischer angetrieben mit einem Bleifuß nach Hannover. Dank unserer Lieblingsspielzeuge besorgen wir es uns schnell selbst. Erschöpft vom Flug und dem Orgasmus schlafen ...