1. Valerie - Geschichte eines Lebens


    Datum: 25.06.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... schienen direkt aus dem Sperrmüll zu stammen. Es waren ausgemusterte Gegenstände, die andere auf den Straßen entsorgt hatten. Die Couch war mit Stockflecken übersät, die Tischplatte wies Kratzer und Flecken auf, und der Fernseher gehörte definitiv ins letzte Jahrzehnt. Auch die Küche war kunterbunt und mit Geräten ausgestattet, deren Garantie längst abgelaufen war. Das Bett und die Matratze waren das Einzige, was ein wenig neueren Datums schien. Trotz der beschämenden Einrichtung war es ordentlich und sauber.
    
    Die junge Frau, kaum zwanzig Jahre alt, setzte sich resigniert an den Küchentisch und hielt eine Tasse mit dem Emblem eines Fußballclubs in der Hand. Sie schlürfte an dem Tee, der einen verdächtigen Alkoholgeruch verströmte. Ihr Gesicht spiegelte Erschöpfung und Enttäuschung wider, das traurige Ergebnis einer zerrütteten Jugend. Offensichtlich hatte sie gerade geduscht, wahrscheinlich nach einem Treffen mit einem zahlenden Gast. Ihre nassen, schwarzen Haare hingen glatt und lang bis zum Rücken hinunter. Ihre schmale Figur zeugte von Mangelernährung. Obwohl sie etwas größer als ich war, schien sie kaum Gewicht auf die Waage zu bringen. Sie wirkte beinahe krankhaft dünn.
    
    Das T-Shirt hatte sie in einem Second-Hand-Laden erworben. Es gehörte bestimmt mal einem Kind, denn es saß eng um ihren Oberkörper und endete knapp oberhalb des Bauchnabels. Ihre Oberweite war kaum vorhanden. Die Beine waren so dünn, dass selbst die schwarze, mit zahlreichen Laufmaschen durchzogene ...
    ... Strumpfhose Falten warf. Der Rock mit seinem bunten Karomuster war kurz und reichte gerade einmal bis unter ihrem Hintern.
    
    „Ich mache deinen Scheiß nicht mehr mit", sagte sie mit schwerer Zunge und einem Hauch von Verzweiflung in ihrer Stimme. „Fahr zur Hölle."
    
    „Dort haben sie mich wieder hinausgeschmissen, ich war zu böse", scherzte ich, doch Sue verzog keine Miene. Mein Versuch, die Stimmung aufzulockern, verpuffte im Nichts. „Komm schon, nur zehn Minuten, von deiner kostbaren Zeit. Einmal lecken und ich bin wieder weg."
    
    Widerwillig gab sie nach und gestattete mir Platz zu nehmen. „Das hast du beim letzten Mal auch gesagt. Und dann hast du mir ins Gesicht gepisst. Verfluchte Scheiße."
    
    „Das tat mir wirklich leid", log ich und versuchte etwas Reue in meine Stimme zu legen. „Ich kann mir nicht erklären, was in mich gefahren ist. Ich hatte einfach keine Kontrolle mehr. Aber ich hatte dich auch angemessen entschädigt. Und jetzt biete ich dir 200 dafür, dass du mir nur kurz die Muschi schleckst."
    
    Ich sah ihre Unsicherheit, als ich aus meiner Gucci-Tasche das Portemonnaie kramte und die Scheine auf den Tisch legte. Der Anblick des Geldes ließ ihre Augen für einen Moment aufblitzen. Ihre Stirn runzelte sich, während sie zu überlegen schien.
    
    „300 und keine Pisse."
    
    Kurzzeitig zögerte ich und überlegte. Für diesen Preis könnte ich mir auch eine Luxus-Escortdame bestellen, die mir viel mehr bieten würde. Aber ich brauchte Sue. Sie war auf ihre eigene Art und Weise ...
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