1. Das Internat


    Datum: 03.07.2021, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,

    ... wenn wir hier sind... darf ich sie dann Daddy nennen?"
    
    Ich streichele weiter über ihre Schulter. „Michelle, ich fände das schön." Reitet mich der Teufel? Aber sie küsst mich auf die Wange. „Danke!"
    
    Nach einer Weile... „Daddy?" „Ja?" „Da ist was ganz Großes zwischen deinen Beinen. Das ist etwas feucht. Ist es das, was ich in der Schneiderei gesehen habe?" „Ja." „Das fühlt sich schön an." Ich befürchte, ich weiß wo dieses Gespräch endet.
    
    Aber nicht heute. Nicht an ersten Tag. „Wenn du willst, Daddy, dann kannst du ihn in mich reinstecken." „Nicht jetzt, Michelle." Wieder schweigen.
    
    „Michelle?" „Daddy?" „Wenn ich ihn in dir reinstecken soll, dann... du hast gefragt, ob du etwas anders machen sollst, damit du mir gefällst." Sie hält den Atem an, flüstert dann: „Ja Daddy. Was kann ich tun?"
    
    Nun war es an mir, den Atme kurz anzuhalten. „Ich fände es schön, wenn du dir die Schamhaare rasierst." Wieder schweigen. Dann: „Daddy?" „Ja?" „Ich weiß nicht wie. Machst du es für mich?" „Ja, Kleines. Aber erst Morgen. Kein Wort zu den anderen. Und jetzt schlaf gut."
    
    „Daddy?" „Ja?" „Habe dich lieb." Mein Herz klopft, Michelle bei mir auf der Brust liegend, schlafend. Ich bleibe noch eine ganze Weile wach, dann schlummere ich auch ein.
    
    Ich blinzele. Die Sonne fällt durch das Fenster... waren die Gardinen nicht zugezogen? Auf mein Gesicht. Wo bin ich eigentlich? Noch müde drehe ich mich zur Seite. Alles sieht so fremd aus... und die Nacht, waren da Schreie? Das Fenster ist ...
    ... gekippt, frische Luft zieht durch den Raum. Mich kitzelt ein Haar in der Nase, es ist lang und... die Erinnerung kommt zurück. Das war also kein Traum, sondern Wirklichkeit. Ich stehe auf, gehe nackt ins Bad, schaue in den Spiegel. Nun ja, nicht viel geschlafen. Und... ein kleines Herz ist in die Ecke des Spiegels gemalt. Michelle! Aber sie ist nicht mehr hier, hat sich also an die Vereinbarung gehalten. Ein Blick auf die Uhr, ich muss mich beeilen um in meine erste Klasse zu kommen. Schnell unter die Dusche gesprungen und mich zurechtgemacht, das Frühstück wird ausfallen müssen, die Schneiderei wird auch noch ein wenig auf meinen Anzug sitzen bleiben. Eine Minute vor Unterrichtsbeginn erreiche ich das Klassenzimmer und kann die schon anwesenden Studentinnen begrüßen, die zwölf tuschelnden Mädchen in der aufreizenden Schuluniform schauen mich an.
    
    Ich stelle mich als ihr neuer Lehrer vor, der mit ihnen Mathematik machen möchte. Ein bei weiblichen Studenten nur bedingt beliebtes Fach. Leger setze ich mich auf das Pult und stelle mich kurz vor, dann sollen die Mädchen sich selbst kurz vorstellen und, ein wenig gemein, ihre Meinung über ihren Wissensstand und ihre Lust auf Mathematik darlegen. Dabei machte ich mir einige Notizen. Anschließend stand ich auf, ging durch die Reihen und brachte ein paar praktische Beispiele, wo sich das aktuelle Thema, die Matrizenrechnung, anwenden ließ.
    
    Dabei schweift mein Blick durch die Stuhlreihen, komme nicht herum das Aussehen der Mädchen ...
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