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Das Internat
Datum: 03.07.2021, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,
... Einrasten des Schlosses der Bürotür. Anscheinend ist die Strafe zur Zufriedenheit von Sibille ausgefallen. Michelle kniet sich hin, bindet die Schnürsenkel ihrer schwarzen Lackschuhe auf und dann zusammen. Ich schaue ihr dabei von oben herab zu, unterdrücke mein Verlangen ihr Haar zu streicheln. Dann steht sie abrupt auf, schwankt ein wenig und hält sich an meinem Arm fest. „Ich glaube, wir können los, Herr Scharting." Schaut mich weiter mit rotem Kopf an, lässt schnell meinen Arm los und greift zum Geländer der Treppe. Umständlich und ohne zu hüpfen steigt sie, durch die kurzen Schnürsenkel behindert, eine Stufe nach der anderen nach unten. Ich gehe etwas unterhalb ihrer Stufe rückwärts voraus, halte ihre andere Hand, welche sich nicht am Geländer festhält, und korrigiere mit leisen aber bestimmten Kommentare ihre Haltung. Die ganze Szene löst in mir widersprüchliche Gefühle aus. Widerspricht dies doch aller wissenschaftlichen Studien zur Erziehung und akzeptiert ist dies auch nicht. Auf der anderen Seite, hier, auf dieser Insel in dieser eigenen Welt mit einer Frau, einem Mädchen, was mit höchster Konzentration meinen Anweisungen folgt, löst in dem Moment eine stolze, innere Zufriedenheit in mir aus, dieses Gefühl, es richtig zu machen. Unten an der Treppe angekommen, strahlt mich Michelle stolz an. „Nun nur noch da zu dem Haus gegenüber, da ist im Erdgeschoss dein Zimmer. Es ist etwas klein, aber Sie haben eine eigene Waschstelle." Wir gehen langsam, fast anmutig ...
... über den Hof. Nur einmal kommt Michelle kurz ins Straucheln, doch ich greife rasch um ihre zarte Hüfte und stütze sie, bis sie sich wieder gefangen hat. Immer noch standen ein paar Schülerinnen herum, die natürlich die Szene genau verfolgten. Nun, ich werde sie alle kennen lernen. Und ich wundere mich wieder über mich, der Drang ihnen zu zeigen, dass man nicht so auffällig andere Personen beobachtet, nimmt mein Denken ein. Im Inneren lege ich für jede schon eine Akte über ihr Verhalten an. Michelle übergibt mir den Schlüssel zu meinem neuen Heim und wir treten ein. Michelle wartet stumm neben der Tür stehend, während ich die wenigen Möbel inspiziere. Im Schrank liegt der Inhalt meines Koffers eingeräumt und ich vermisse nichts. Anscheinend habe ich keine „verbotenen" Gegenstände dabei. „Lässt du mich einen Moment alleine? Ich komme gleich nach draußen und dann können wir in die Schneiderei gehen." Sie dreht sich um und will das Zimmer verlassen. „Ach so, und du darfst dir wieder die Schuhe richtig binden." „Danke, Herr." Sie beugt sich herunter und streckt mir ihren süßen Hintern entgegen. Der kurze, blaue Faltenrock rutschte fast bis auf ihren Po hoch, aber ich widerstehe den Gedanken, mir einen Grund zu suchen, mich herunter zu bücken. Bestimmt werde ich in Zukunft noch den ein oder anderen unanständigen Blick auf ihren Körper erhaschen können. Sie springt auf. „Fertig!" Und will rausrennen. Doch dann erinnert sie sich and den Grund, warum sie ihre Schuhe ...