1. Das Internat


    Datum: 03.07.2021, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,

    ... binden musste und geht gemessenen Schrittes vor das Haus. Zufrieden lächele ich, Lektion gelernt. Noch einmal prüfe ich meine Sachen, schaue, dass der kleine Koffer mit meinen privaten Unterlagen noch verschlossen ist und schiebe ihn oben auf den Schrank. Dann fällt mir ein rotes Kleidungsstück zwischen meiner Wäsche auf. Ich ziehe es heraus und halte einen roten, spitzenbesetzten Slip in der Hand.
    
    Der kommt bestimmt nicht von mir. Und eigentlich bleibt nur eine Person übrig, die es da platziert haben könnte. Was bezweckt sie damit? Oder war sie es doch nicht? Erst einmal stecke ich den Slip in meine Hosentasche. Während ich mir etwas Wasser ins Gesicht spritze um den Salzgeschmack des Meeres abzuwaschen nehme ich mir vor, Michelle zu einem geeigneten Zeitpunkt zu fragen.
    
    Ich löse meinen Blick von Michelles Rock, schaue nach oben. Es scheint gleich anzufangen zu regnen. Wir gehen über den Hof zu einer kleinen Gasse die uns zu verschiedenen Werkstätten bringt. Hier finden wir auch die Schneiderei. Als wir herein treten kann ich verschiedene Tische sehen, jede Menge Ständer mit Kleidungsstücken und Stoffballen in den Regalen. An den Tischen arbeiten vier Mädchen unter der Aufsicht einer Frau, die nun auf uns zu kommt.
    
    „Grüßt euch, ich bin Erika Nagel. Sibille hat euch schon angekündigt." Sie hält mir ihre Hand zur Begrüßung hin, die ich gerne annehme. Michelle machte wieder einen Knicks und stellte sich neben die Eingangstür. Im Hintergrund fangen die Mädchen an zu ...
    ... tuscheln und zu kichern. „Ihr stellt uns vor eine Herausforderung. Viele Männerkleider machen wir hier nicht. Wir werden dir erst einmal einen Anzug für die Klasse machen. Der Rest wird sich zeigen. Stell dich mal da auf das Podest und ziehe dich aus."
    
    Ausziehen? Meint sie das wirklich? Die Mädels kichern noch lauter, als sie merken, dass mir das peinlich ist. „Lars, nicht schüchtern sein. Ich ziehe schon einen Vorhang davor." Mit den Worten greift sie zu einem Stoff, der in der Ecke hing und zieht ihn durch die Schiene, die quer durch den Raum an der Decke entlangläuft. Ich steige auf das Podest und fange an mich bis auf die Unterhose auszuziehen. Erika schaut mich an, etwas zu lang, für meinen Geschmack.
    
    Dann greift sie zum Maßband und misst verschiedene Umfänge und Längen meines Körpers. Wie ihre Hände mit dem Maßband über meinen Körper gleitet, kann ich eine gewisse Erregung nicht verbergen. Es hilft auch nicht gerade, dass ich aus meiner etwas erhöhten Position direkt in Erikas Dekolleté schauen kann. Ihre Brüste waren zwar bei weitem nicht so groß wie die von Sibille, aber schön anzuschauen allemal.
    
    „Mund zu!" Erika drückt mir meinen Mund mit einer Hand zu. „Sonst sabberst du noch und dann muss ich mir meine Brust abtrocknen." Grinst sie. Na prüde sind sie hier scheinbar nicht. „Nun... was haben wir denn hier." Ich verstehe nicht ganz, doch dann greift Erika in meine Unterhose und zieht sie herunter. „So groß wie der ist, muss ich den auch ausmessen. Sonst klemmt ...
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