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Die Haushälterin, oder: Adel verpfl
Datum: 27.09.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,
Werner, ein alter Kumpel von mir war gestorben. Er hinterließ ein schönes, altes, großes Haus im Grünen. Ich hatte ihn öfter mal besucht und wir verbrachten manch angenehmen Abend miteinander. Meistens saßen wir im Herrenzimmer, sowas hatte man damals noch, und rauchten Pfeife, tranken Whisky oder so etwas in der Art dazu, besprachen die politische Lage oder philosophierten über die Welt. Wir pflegten und zelebrierten unsere Treffen. Wir genossen sie. Werner war, wie ich, alleinstehend und hatte nur eine Haushälterin, die bei ihm wohnte und arbeitete. Eine freundliche Dame, inzwischen um die sechzig, die ihre Arbeit unauffällig und hervorragend erledigte. Ein Juwel, wie man früher zu sagen pflegte. Aber jetzt war er tot, der Werner. Herzinfarkt oder so etwas. Jeden falls ging es schnell. Und dann kam, was immer kommt, wenn ein Vermögen zu vererben war: Es gab Streitereien unter den Erben. Mir war das egal, aber für die Haushälterin, sie hieß übrigens Vera, war das nicht gut. Die Erben kündigten ihr und sie stand jetzt, nach über 20 Jahren aufopfernder Fürsorge für Werner, auf der Straße. Und das war nicht fair. Jemand nach 20 Jahren treuen Diensten einfach so vor die Tür zu setzen. Ich überlegte, was es für Möglichkeiten gab und erwog schließlich, ob ich sie nicht bei mir weiterbeschäftigen könnte. Ich hatte kein so großes Anwesen wie Werner, lediglich ein älteres Haus mit Grünflächen drum herum und mit ein paar Bäumen drauf, das ich von meinen Eltern ...
... geerbt hatte. Das konnte ich auch alleine in Schuss halten. Ich war Rentner und hatte die Zeit dazu. Aber Vera, so hieß die Haushälterin, wollte ich nicht einfach so ihrem Schicksal überlassen. Sie war eine so nette und fürsorgliche Frau, das hatte sie nicht verdient. Ich hatte eine gute Rente, war nicht unvermögend und so wäre eine Anstellung kein finanzielles Problem für mich. Und wohnen konnte sie auch bei mir. Man müsste nur die Dachgeschosswohnung wieder herrichten. Ich hatte die mal vor Jahren vermietet, so aus einer Laune heraus, aber als die Mieter irgendwann wieder ausgezogen waren, wollte ich das nicht mehr. Ich wollte keine fremden Leute mehr im Haus haben. Also fragte ich Vera, ob sie sich vorstellen könnte, zu mir zu ziehen und bei mir zu wohnen und für mich zu arbeiten. So, wie sie das für Werner getan hatte. Und wie gesagt, ich brauchte sie nicht wirklich, aber es wäre sicher für mich auch angenehm, nicht mehr so ganz alleine in dem Haus zu wohnen. Und so hätte jeder etwas davon. Vera überlegte nur kurz, dann nickte sie. Einverstanden. Zudem kannte sie mich schon lange und wusste, mit wem sie es zu tun hatte. Und so zog sie auch bald bei mir ein. Wir putzten die Wohnung und brachten alles in Ordnung und Vera richtete sich so ein, wie es ihr gefiel. Und ab da glänzte mein Häuschen, ich wurde bekocht und bekam die Wäsche und das Bett gemacht. Das alles war sehr angenehm und ich gewöhnte mich schnell an das bequeme Leben. Und ich hatte sie bald ...