1. Die Mitte des Universums Ch. 171


    Datum: 29.09.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    171. Kapitel - Hanhs Tante Ly öffnet sich wieder
    
    Vorigen Donnerstag hatten Quynh und ich mit unserer blinden Freundin Hanh eigentlich zu den heißen Quellen westlich unserer Kleinstadt hier in der Mitte Vietnams fahren wollen, um nackt zu baden und uns an der frischen Luft sinnlich zu amüsieren, aber alles war ganz anders gekommen, inklusive ich. Hanh lebte im Haus ihrer Mutter mit deren Schwester Ly zusammen, wo die beiden jüngeren Damen einen Massagesalon betrieben, litt allerdings anNeuromyelitis optica: einer Nervenkrankheit, die ihr nicht nur mit 13 das Augenlicht geraubt hatte, sondern ihr manchmal auch noch anderweitig zu schaffen machte. Kurzum, Hanh war unpässlich gewesen und hatte sich oben in ihrem Zimmer ausruhen müssen.
    
    Da Quynhs Chef sich aber ohnehin gewünscht hatte, dass Quynh ihre lange Mittagspause durcharbeitete, hatten wir die Sause im Thermalbad um mindestens zwei Wochen verschoben, da sie diese Woche wieder auf Dienstreise gehen musste. Um mich vorigen Donnerstag über die herbe Enttäuschung hinwegzukriegen, hatte Hanhs Tante Ly dann spontan offeriert, mir stattdessen eine Massage zu verpassen, was - man ahnte es bereits - letztlich in Geschlechtsverkehr gemündet war. Ly war vor langer Zeit einmal verheiratet gewesen, aber ihr Mann war bereits nach anderthalb Jahren Ehe verstorben, was wohl eine indirekte Folge des Krieges gewesen war. So war Ly kinderlos geblieben, weil der einzige weitere Typ, mit dem sie sich vor geraumer Zeit auf eine Beziehung ...
    ... eingelassen sich letztlich als Luftnummer entpuppt hatte; wie sie mir am Wochenende schrieb.
    
    Ly hatte ein flaches, ovales Gesicht mit leicht vorgeschobener Unterlippe, das mich an einen Fisch erinnerte; auch, weil manchmal ihre untere Zahnreihe hervorstand. Abgesehen davon war sie aber recht ansehnlich: Sie hatte harmonisch geschwungene Hüften, einen kleinen straffen Busen, flinke Augen und Hände und strotzte nur so vor Energie und Tatendrang, ohne jemals hektisch oder gestresst zu wirken. Und, klar, war sie sexuell ausgehungert nach all den Jahren. Nachdem sie mich vorigen Donnerstag vor dem Mittagessen massiert und noch auf dem Massagetisch mit offenem BH unter ihrem T-Shirt zum Abspritzen gebracht hatte, waren wir nach dem Essen zunächst noch einmal ins Massagezimmer gegangen, um das Schöne zu wiederholen, wobei aber ihr sexuelles Verlangen sie übermannte und wir uns für eine Runde Missionar auf das Bett in ihrem Zimmer begaben.
    
    Hanh war die ganze Zeit oben in ihrem Zimmer gewesen, und ich wusste gar nicht, ob sie das alles mitbekommen hatte. Aber wahrscheinlich konnte sie sich schon denken, was ihre Tante und ich unten während der reichlich zwei Stunden veranstaltet hatten; sie war ja nicht auf den Kopf gefallen. Da Hanhs Mutter - Lys ältere Schwester - aber für zehn Tage in Saigon weilte, wollten Ly und ich am heutigen Dienstag uns gleich noch einmal miteinander vergessen; auch, weil Hanh am späten Vormittag für eine anderthalbe Stunde zum Judo ging. Ly würde sie ...
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