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Die Mitte des Universums Ch. 171
Datum: 29.09.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... hinfahren, hatte aber mit der Mutter eines anderen, ebenfalls blinden Mädchens bereits clever vereinbart, dass die die beiden jungen Frauen danach in ein Café fährt, weil sie ja nur selten vor die Tür kamen - was Ly und mir noch einmal zwei oder zweieinhalb Stunden allein in ihrem Haus bescherte. Ly hatte mir auch schon gesagt, dass wir wieder zusammen essen würden und mich instruiert, um halb Elf auf der anderen Straßenseite gegenüber ihrem Haus zu warten. Wie vereinbart, parkte ich also im Schatten unter einem Baum auf dem Bürgersteig, blieb aber gleich auf meinem Hobel sitzen und steckte mir eine Kippe an. Lys dunkelgrüne HondaVision stand auch schon vorm Haus, und als sie mit ihrer reizenden kleinen Nichte aus dem Haus trat - die selbstverständlich ihre Judo-Kluft trug - winkte Ly mir kurz leicht aufkratzt zu. Das Sport-Zentrum war auch gar nicht weit weg; nicht mal einen Kilometer, so dass Ly in fünf Minuten wohl wieder hier wäre. Als die beiden abfuhren, fragte ich mich aber auch gleich, ob wir nicht einmal eine Sause zu dritt veranstalten konnten, denn Hanh und ich kannten uns auch schon zwei Jahre. Aufgrund ihrer Blindheit war die süße junge Frau sehr sinnlich, in sexuellen Angelegenheiten auch recht erfahren und verdiente ihren Lebensunterhalt mittlerweile mit Mösenmassagen. Und ihre Nervenkrankheit führte manchmal zu fast schon manischen Schüben, während deren sie gern die Höhen und Tiefen erotischer Erfahrung auslotete. Ly trug heute einen einfachen, ...
... orangen Hausanzug, der im Prinzip aus einer fast knie-langen Baumwollhose und einem T-Shirt bestand. Das Wetter war - wie stets im Mai -sonnig und ordentlich warm, und vielleicht würden wir dann erstmal kurz duschen oder gar ein Bad nehmen. Ly hatte mir am Wochenende geschrieben, dass sie schon ein paarmal masturbiert hatte und es gar nicht erwarten konnte, heute wieder Sex zu haben. Vielleicht würde sie sich nun doch trauen, sich wieder einen Mann zu suchen, denn sie war ja genaugenommen auch noch nicht wirklich zu alt, ein Kind zu bekommen - wobei ich nicht wusste, ob sie das eigentlich wollte. Als sie auf der anderen Straßenseite allein wieder vor ihr Haus rollte, winkte sie mir zu, rüberzukommen, und schob dann die Eingangstür hinter mir zu, nachdem auch ich über die kurze Rampe ins Haus reingefahren war. Draußen hing auch schon ein Schild „Heute geschlossen", was Ly wohl heute Nachmittag wieder abnehmen würde, wenn Hanh zurück und ich gegangen sein würde. Ly strahlte mich kurz an und ging in ihr Zimmer, schickte mich aber derweil in die Küche, wo ich mich wieder auf den Stuhl links am Fenster setzte; wie immer, wenn ich hier war. Ich hörte, wie sie auch noch ins Massagezimmer über dem Gang ging; vielleicht, um aufs Klo zu gehen oder sich noch schnell ein bisschen frischzumachen, wobei wir das ja auch gemeinsam hätten tun können. Letztlich kam sie aber in die Küche und stellte einen Krug mit kaltem Tee auf den Tisch, in den sie noch Eiswürfel plumpsen ließ. Sie sagte mir, ...