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Schicksalsschläge
Datum: 10.10.2021, Kategorien: Romane und Kurzromane,
... kalt und unpersönlich auf ihn. "Meine Güte", dachte er und schüttelte sich leicht, "der Typ als Schwiegermutter würde mir die ganze Ehe vermiesen." Aber das war eben nur der erste Eindruck. Auf den zweiten Blick war sie nicht unattraktiv und er bemerkte dass sie ihn ab und zu neugierig musterte. Thomas, der Juniorchef des Supermarktes, kam mit einer Tasse Kaffee zu ihm an den Tisch im Café, als er nach dem Einkaufen wieder einmal über seine Zeit mit Sylvia sinnierte. Die beiden redeten über alle möglichen Belanglosigkeiten, darüber wie ihre Geschäfte gingen und über allerlei Privates. Plötzlich sah Theo die "Eiskönigin" aus dem Kassenbereich herauskommen und auf sie zugehen. Sie nickte ihm kühl zu, legte einige Unterlagen vor Thomas auf den Tisch und begann eine lebhafte Diskussion mit ihm. Soweit er es mitbekam, ging es um Bestellungen für die Feiertage und um Personalangelegenheiten. Theo schaltete ab, weil ihn nichts anging und auch nicht interessierte. Aber trotzdem beobachtete er sein weibliches Gegenüber weiterhin und entdeckte einige Eigenschaften bei ihr, die er bisher nicht wahrgenommen hatte. Er bemerkte, dass sie ihre Haare etwas länger als beim letzten Mal trug und dass es ihr gut stand. Und auch der Blick, den sie ihm manchmal zuwarf, kam ihm auf einmal nicht mehr so kalt und unpersönlich vor. Er registrierte ihr mühsam gezügeltes Temperament, wenn es um eine Sache ging, in der sie nicht die gleichen Ansichten hatte wie ihr Chef. Irgendwann, ...
... Theo hatte die Zeit vergessen, während er sie musterte, kamen die beiden zu einer Einigung. Die "Eiskönigin" stand auf, nickte ihm verhalten zu und rauschte davon. Theo beobachtete fasziniert ihre ausgesprochen attraktive Kehrseite in der engen Jeans, die er jetzt so richtig das erste Mal ausgiebig betrachten konnte. Thomas hatte seine Blicke aufmerksam wahrgenommen und grinste Theo breit an. "Na, Interesse?", verlangte er zu wissen. "Deinen Blicken nach sogar gesteigertes Interesse." "Keine Spur, nicht mein Typ", gab er zurück, "sag, wer ist sie?" "Also doch", meinte Thomas lachend. "Deine Augen sagen etwas anderes, als deine Worte. Das ist unsere Büroleiterin, Monika Malters. 48 Jahre alt, geschieden, keine Kinder. Wohnt in . . . ." "Bitte Thomas, du kennst meine Situation. Kein Interesse." "Von ihrer Seite scheinbar schon. Sie hat mich des Öfteren nach dir gefragt. Du weißt schon, deinen Namen, was du machst, wo du wohnst, ob du eine Freundin hast usw. Wird wohl kaum bloße Neugier sein." Theo bemerkte wie er eine rote Birne bekam und verlegen wurde. Und was er noch bemerkte, sein Unterleib schien ein Eigenleben zu entwickeln, als er an Monikas knackige Rückseite dachte. Sein Blut schien plötzlich Wege zu gehen, die es schon seit Jahren nicht mehr gegangen war. Sein Penis versteifte sich langsam, aber stetig. Verdammt, das neue Medikament und die Umstellung und Reduzierung seiner Medikation, sowie seine gesunde Lebensweise schienen erste positive ...