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Nikolaj Nikolajew
Datum: 01.11.2021, Kategorien: Nicht festgelegt,
... Schwester nichts Böses wollte. Dass wir über alles reden könnten, wenn sie sich nur beide beruhigten. Stattdessen durchfuhr mich brennender Schmerz, als scharfe Fingernägel über meine Wange kratzten und gezackte Striemen hinterließen. Blinde Wut überkam mich. Ich ballte die Fäuste. Jede Zurückhaltung vergessend versetzte ich ihr einen heftigen Schlag gegen den Kiefer und sie stürzte wie vom Blitz getroffen zu Boden. Mit einem Satz war ich am nächsten Fenster, riss eine zweite Schnur herab und schon wieder über ihr, ehe sie sich besinnen und aufrappeln konnte. Mit einem Knie hielt ich sie nieder, die Hiebe ihrer schwächlichen Fäuste ignorierend, bis ich ihre Handgelenke und Knöchel mit dem langen Strick zusammengebunden hatte und zuletzt mit dem losen Ende eine lockere Schlinge um ihren Hals knüpfte. „Wenn du versuchst, dich zu befreien, erdrosselst du dich selbst", zischte ich zähnefletschend, „Du solltest also lieber ruhig liegen bleiben." Zufrieden registrierte ich aus den Augenwinkeln, wie sie vor Schrecken stocksteif wurde und sogar den Atem anhielt, als ich bereits den Blick hob, um nach meiner zweiten Gegenspielerin Ausschau zu halten. Trotz gefesselter Arme war diese noch lange nicht besiegt. Ungestüm legte sie sich ins Zeug, um wieder auf die Beine zu kommen, wobei ihre voluminöse Kleidung sie mehr als behinderte. Wie ein hilfloser Käfer strampelte sie auf dem Rücken. All das wilde Winden, Zappeln und Drehen hatte den Saum ihrer Röcke weit nach ...
... oben rutschen lassen. Der Anblick versetzte mein ohnehin schon schäumendes Blut weiter in Wallung. Ein kaum mehr menschliches Grollen entfuhr mir, als ich mich ohne weiter zu denken auf sie warf. Die schmerzhaften Tritte, bis ich ihre Schenkel endlich zu fassen bekam, spürte ich gar nicht. „Du Hund, du Unhold, lass uns in Frieden!", spuckte sie aus. „Wenn ich nichts anderes in deinen Augen bin, dann sei es so," grollte ich, „Deinesgleichen schaut doch immer nur auf uns Proletarier herab, als seien wir Tiere. Wenn ihr uns die Menschlichkeit absprecht, so braucht ihr von uns auch keine zu erwarten." Mit unwiderstehlicher Kraft schob ich ihre Beine auseinander. Weiter rutschten die Unterröcke nach oben und enthüllten bald die Unaussprechliche, die wie bei Damen üblich, im Schritt geschlitzt war, um der Trägerin im Falle eines Rufs der Natur die notwendigen Verrichtungen unter den vielen Röcken zu erleichtern. Mir hingegen gewährte die pragmatische Ausführung des normalerweise unsichtbaren Kleidungsstückes den Anblick dunklen, krausen Haares. Die Aussicht berauschte mich. Mein aufstrebender Schwengel bebte vor freudiger Erwartung. Dicke, zähe Perlen lösten sich von seiner glänzenden Spitze und tropften auf den weichen Teppichflor. Animalische Triebe löschten den Rest an Verstand aus, den ich mir bislang bewahrt hatte. Rücksichtslos drängte ich mich der unter mir liegenden auf. Roh riss ich die letzten Schichten hinderlichen Textils zu Fetzen. Der übermächtige ...