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Die Waldfrau
Datum: 13.11.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... mir dieses Arrangement durchaus recht war, drängte ich sie nicht dazu, mir mehr über sich zu erzählen. Anfangs hatte ich vermutet, daß sie verheiratet war, doch sie verhielt sich nicht wie eine Frau, die ihre Affäre mit mir vor einem Partner verheimlichte. Es war eher, als trüge sie irgendein dunkles Geheimnis mit sich herum. Ach was, ich hatte zu viele Mystery-Serien gesehen. Vermutlich war sie einfach eine ganz normale Frau, die lieber für sich blieb und trotzdem regelmäßig Sex haben wollte. * Nach einigen Monaten hörte sie auf, zu mir zu kommen und antwortete nicht mehr auf meine Nachrichten. Ich vermißte den Sex mit ihr, doch mir wurde auch bewußt, wie sehr sie mir ans Herz gewachsen war, auch wenn ich sie eigentlich kaum als Person kennengelernt hatte. In manchen Momenten bereute ich es, nicht mehr Interesse an ihr gezeigt zu haben. Vielleicht wollte sie mich deswegen nicht mehr sehen, oder sie war bloß gelangweilt von mir und hatte sich einen anderen Liebhaber gesucht. Jedenfalls mußte ich mich wohl damit abfinden, sie nie wieder zu treffen. Das Rätsel, das sie umgab, bliebe damit für immer ungelöst. Dennoch konnte ich nicht aufhören, an sie zu denken. Manchmal lag ich im Bett, stellte mir ihren warmen weichen Körper vor, unsere gemeinsame Lust, und masturbierte dazu. * Eines Abends hämmerte es an meiner Tür. "Amalie! Was ist denn passiert?", fragte ich erschrocken, als ich öffnete. Sie sah ganz anders aus als ich sie in Erinnerung hatte. Ihr Haar ...
... war ungewaschen, sie trug ein Holzfällerhemd und abgewetzte Jeans. In ihrem Gesicht waren blutige Kratzer. "Ich hatte nur einen kleinen Autounfall. Nichts Ernstes, keine Sorge", murmelte sie verlegen. "Entschuldige, ich wußte nicht, zu wem ich sonst um Hilfe kommen kann." Als sie hereinkam, merkte ich, daß sie leicht hinkte. "Natürlich, das ist doch kein Problem." Ich machte ihr eine Tasse heißen Tee, den sie auf der Couch sitzend in kleinen Schlucken trank. "Mein Auto ist hin, ich muß mir wohl einen Mietwagen nehmen." - "Ich kann dich nach Hause fahren." - "Ach, ich wohne ziemlich weit draußen am Land." - "Das macht doch nichts." - "Naja, wenn es dir wirklich keine Umstände bereitet. Darf ich vorher noch bei dir duschen?" - "Klar." Sie zog sich im Bad aus, ohne die Tür zu schließen, und wollte unter die Dusche steigen, überlegte es sich dann aber anders und wandte sich mir zu. "Danke für alles. Möchtest du vielleicht Sex?" Beim Anblick ihres nackten Körpers konnte ich meine Erregung nicht verleugnen. "Naja, wenn du Lust hast..." - "Ja, habe ich." Wir taten es unter der Dusche. Das heiße Wasser prasselte auf unsere ineinander verkeilten Körper, während sie ihre Beine um mich geschlungen hatte und sich an die Wand gelehnt meinen Stößen hingab. Wir machten es hastig, voller Gier aufeinander nach den Monaten, in denen wir einander nicht gesehen hatten, und kamen zu einem intensiven gemeinsamen Höhepunkt. * "Das ist ja wirklich weit draußen", meinte ich, während wir ...