1. Die letzte Jungfrau


    Datum: 28.11.2021, Kategorien: Erstes Mal

    ... im Flur trat, erkannte sie sich selbst nicht wieder. Das war doch nicht sie! Weder der kleine Nerd, noch die billige Schlampe waren in diesem Spiegelbild zu sehen. Letzte Jungfrau? Im Leben nicht. Leonie fühlte sich einerseits fremd, andererseits vollkommen erregt in diesem Outfit.
    
    Von der Tür kam in diesem Moment ein „Wow."
    
    Scheu lächelte sie Herbert an.
    
    „Leonie, vor fünfundvierzig Jahren hätte ich spontan um deine Hand angehalten."
    
    Leonie wurde rot und fragte sich dann kurz, wie alt Herbert wirklich war. Er trug einen schwarzen Anzug, ein weißes Hemd und sah einfach nur toll aus. Er führte sie zu seinem Familienbus, wo sie hinten einsteigen durfte. Eigentlich war es blöd, mit dem Bus zu fahren. Von Haus ihres Vaters bis zur Roten Laterne waren es nur fünfhundert Meter. Das hätte sie locker laufen können, auch mit diesen Schuhen. Aber dann hätte sie das halbe Dorf mit Herbert gesehen -- und das in dieser Aufmachung!
    
    So wurde sie nach kurzer Fahrt von Lady Gina in Empfang genommen. Diese lächelte und führte sie nach drinnen, wo in einem Raum, der mit rotem Samt ausgekleidet war, ein Tisch mit zwei Stühlen und weißen Kerzen auf sie wartete. Ihr Vater war da.
    
    „Oh, Leonie, du siehst einfach fantastisch aus." Er hatte Tränen in den Augen. „Du bist ein wunderschöner Engel."
    
    „Und du bist mir der liebste Daddy auf der Welt, mein Sugardaddy."
    
    Ihr Vater hob die Augenbrauen: „Wo hast du das denn her?"
    
    „So hat dich eine Verkäuferin genannt."
    
    „Nicht alles, ...
    ... was solche Frauen sagen, ist nett."
    
    Er küsste seiner Tochter die Hand und führte sie zum Tisch. Es folgte ein Candle-Light-Dinner mit kleinen Speisen, die wechselnd von ihrem Lehrer und Lady Gina serviert wurden. Nach den flambierten Kirschen in Schokolade, war Leonie überaus glücklich. Auch ohne Sex war dieser Abend das Romantischste, was sie bisher erlebt hatte. Okay, es war auch ein bisschen schräg, aber diese Gefühl, hier an diesem Ort zu sitzen, als Prinzessin behandelt zu werden, dass alle so tief bei ihr blicken konnten und dann noch dieses Gefühl der kitzelnden Spitze an ihrer Scham, wenn sie ihre Beine bewegte. Einfach gigantisch aufregend.
    
    Lady Gina kam irgendwann zu ihrem Vater und flüsterte: „Es ist soweit."
    
    Er nickte und sah zu seiner Tochter.
    
    „Engel, vertraust du mir?"
    
    „Du bist mein Vater. Ich vertraue dir mein Leben und meine Unschuld an", gab sie mit zittern in der Stimme zurück.
    
    Ihr Vater lächelte, stand auf, trat um den Tisch herum und zog ein schwarzes Tuch hervor. Damit verband er ihre Augen. Er half ihr beim Aufstehen und geleitete sie nach oben zu den Zimmern.
    
    Jetzt würde es also passieren, jetzt würde sie endlich ihr erstes Mal haben. Jeder Schritt strich ihr durch die Scham und steigerte ihre Erregung. Sie glühte bereits, als sie die weichen Kissen des Bettes spürte. Ohne sie auszuziehen, drückte sie ihr Vater aufs Bett. Dann spürte sie seidenen Schals, die um ihre Handgelenke und auch um ihre Knöchel gelegt wurden. Sie war jetzt ...
«12...111213...»