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Die letzte Jungfrau
Datum: 28.11.2021, Kategorien: Erstes Mal
... heraus. „Ja. Sie ist die Oma von Gina", bemerkte nun ihr Vater. „Jedenfalls hatte Luka sie auch noch nicht. Also, bevor er zu dir darf, sollte er erst mal das ganze Dorf besucht haben, findest du nicht?" „Aber ich will Luka nicht. Er ist ein Arsch. Ich will es von jemand, der mich wirklich mag und nicht nur diesem Moment in einer Liste abhakt." Jetzt küsste sie ihr Vater. „Das wird passieren. Lass dich überraschen, vertrau deinem alten Herren." Wieder war da dieses Kribbeln. Würde sein, was nicht sein durfte? Aber an diesem Tag passierte weiter nichts. Die Herren diskutierten weiter darüber, was an Renate besonders und was Luka für ein Arsch war und Leonie döste langsam zwischen ihnen ein. Als sie wieder erwachte, war sie alleine in ihrem Zimmer. Die Decke war um sie gewickelt und ihr Handy lag auf dem Nachttisch. Auf dem Stuhl lagen Unterwäsche, Jogginghose und Shirt. Ein sicheres Zeichen, dass nackt herumlaufen momentan nicht erwünscht war. Sie seufzte, ging duschen, zog sich etwas an und ging herunter. In der Küche stand ihr Vater in kurzer Hose und Shirt und kochte das Abendessen. Alles war so, als hätte sie den Tag nur geträumt. Als wäre nichts davon passiert, ja, wenn nicht draußen am Pool ihre Klamotten gelegen hätten. „Brauchst du die noch?", fragte ihr Vater nun und trat hinter sie. Seine starken Arme umfingen sie und schenkten ihr väterliche Wärme. „Nein. Ich mag sie nicht, sie können für immer weg." „Sie waren sowieso nicht erotisch", ...
... bemerkte ihr Vater. „Nur billig. Am Wochenende wirst du mit uns Vieren einkaufen. Jeder spendiert dir ein Teil. Es ist für einen ganz besonderen Abend." Wieder dieses Kribbeln. Sie löste sich schnell von ihm, damit er es nicht merkte. Draußen nahm sie die Teile, die das alles ausgelöst hatten und trug sie mit zwei Fingern zur Mülltonne. Genau in dem Moment kam Luka mit seinem älteren Bruder vorbei. Johannes war drei Jahre älter als sein kleiner Bruder und das genaue Gegenteil. Er war zurückhaltend und besonnen und sehr auf seine Umgangsformen bedacht. Er schimpfte auch jetzt mit Luka, als der eindeutige Bewegungen Richtung Leonie machte. Die antwortet prompt. „Die rausgestreckte Zunge hast du echt verdient", sagte er. „Entschuldige Leonie. Er ist manchmal einfach ein ..." „... Arsch?", beendete Leonie den Satz. Johannes lachte. „Ja, das ist er wohl. Ich bring ihn nach Hause, bevor du ihm eine verpasst." „Hätte er trotzdem verdient." „Ja, hätte er wohl." Leonie schaute den beiden hinterher. Johannes hatte viel von seinem Bruder, die gleiche Statur, etwas weniger Muskeln, etwas mehr Stil. Rein vom Körper wäre Leonie nicht von Luka abgeneigt gewesen, aber den Mensch Luka wollte sie einfach nicht um sich haben. Als sie wieder im Haus war, fragte ihr Vater, ob das Luka gewesen war. „Mit seinem großen Bruder Johannes", seufzte sie. Ihr Vater schaute sie kurz an und widmete sich dann weiter dem Essen. Die Woche verging wie im Flug, vor allem weil sie in ...